01.11.2005:   FC Schalke 04 - Fenerbahce Istanbul - 2 : 0 (1 : 0)

Veltins-Arena, Gelsenkirchen

Tore: 1:0 Kuranyi (32.), 2:0 Sand (90+1.)

Zuschauer: 53.993 (ausverkauft)

 

       

Schalke 04 hat das Rückspiel gegen Fenerbahce Istanbul verdient mit 2:0 gewonnen und sich mit dem ersten Sieg in der Gruppe E die Chance auf das Achtelfinale aufrecht erhalten. Für die "Knappen" trafen Kevin Kuranyi und Ebbe Sand. Fenerbahce verlor nicht nur die Partie, sondern auch noch Fabio Luciano (Rot) sowie Marco Aurelio (Gelb-Rot).

Goals from Kevin Kuranyi and Ebbe Sand gave Schalke 04 their first UEFA Champions League Group E win against Fenerbahce SK that keeps alive the chances of reaching the knockout stage. Further on Fenerbahce finished the game with nine men after dismissals of Fabio Luciano (Red card) and Marco Aurelio (Yellow/red card).

Von Beginn an war den Schalkern das Bemühen um Rehabilitierung nach den jüngsten Blamagen anzusehen. Die Gastgeber waren in der ersten Halbzeit die klar tonangebende Mannschaft, offenbarten eine große Laufbereitschaft und drängten auf die Führung. Rangnicks Schachzug, Kuranyi als einzige Spitze aufzubieten und dafür die Flügel durch Lewan Kobiaschwili und Hamit Altintop mit offensiven Mittelfeldspielern zu besetzen, stellte die Türken vor große Probleme. Allein die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Gegen den wie schon im Hinspiel unsicher wirkenden Fenerbahce-Schlussmann Volkan Demirel hatten die Schalker bereits in der Anfangsphase eine Vielzahl von guten Möglichkeiten. Doch erst Kuranyi brach nach 33 Minuten den Bann. Der Nationalspieler inszenierte seinen Treffer sogar selbst: Nach einem weiten Abschlag von Torhüter Frank Rost verlängerte er den Ball per Kopf auf Lincoln, eilte in den Strafraum und köpfte dort die Flanke des Brasilianers lehrbuchreif ein. Doch gegen neun Kontrahenten agierte Schalke nicht mehr so konzentriert und zielstrebig wie gegen elf. In der zweiten Halbzeit war das Auftreten der Gastgeber längst nicht mehr so durchdacht wie vor dem Seitenwechsel. Statt auf die Vorentscheidung zu drängen, verschleppte der Bundesligist das Tempo und versuchte nur, den Vorsprung zu verwaltend. Bezeichnenderweise erspielte sich Schalke in der zweiten Halbzeit bis zum 2:0 durch Sands Kopfballtor nach Rafinha-Flanke keine einzige zwingende Torchance.

Zurück