29.10.2006:   SC Paderborn 07 - SpVgg Unterhaching - 2 : 0 (1 : 0)

Herman-Löns-Stadion, Paderborn

Tore: 1:0 Röttger (16.), 2:0 Dogan (90.+3)

Zuschauer: 3.699

 

     

 

In einem kampfbetonten Spiel sicherte sich Paderborn einen am Ende etwas glücklichen Heimsieg über die SpVgg Unterhaching. Röttger hatte den SCP nach schönem Zuspiel von Dogan bereits in der 16. Minute in Führung gebracht. Anschließend dominierte der SC die Partie, das 2:0 durch Dogan fiel aber erst in der Nachspielzeit. Nach einer zu kurzen Abwehr von Omodiagbe hatte der Paderborner keine Mühe, für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Während die Ostwestfalen durch diesen Sieg Anschluss an die Aufstiegsplätze halten, stehen die Oberbayern weiter tief im Keller.

 

       

Die aktuelle Heimat des SC Paderborn ist das altehrwürdige Hermann-Löns-Stadion im Stadteil Schloß Neuhaus. Da dieses Stadion aber nicht mehr die heutigen Auflagen des DFB erfüllt, wurde bereits im Jahre 2005 mit einem kompletten Neubau - der Paragon Arena - begonnen. Nach Klagen der Anwohner und einem entsprechenden Gerichtsurteil ruhen hier aber momentan die Arbeiten (dazu weiter unten mehr). Um in der Übergangszeit zumindest annähernd den Auflagen des DFB zu genügen wurde in der Sommerpause hinter einem Tor eine neue ca. 1.500 Sitzplätze fassende Stahlrohrtribüne errichtet. Zusammen mit der alten Haupttribüne aus den 60er Jahren bietet sich somit eine Sitzplatzkapazität von 3.200 Plätzen bei einem Gesamtfassungsvermögen von 10.222 Zuschauern. Unikum ist sicherlich die Überlandleitung, die den Platz mittig überquert.

Die Paragon Arena:

     

Der erste Spatenstich zur neuen Paragon Arena erfolgte am 12. Juli 2005. Nachdem der Rohbau zügig voran schritt und das Stadion bereits Konturen annahm, verhinderte das Oberverwaltungsgericht eine Fortsetzung der Bauarbeiten, indem es die Baugenehmigung der Stadt Paderborn auf Anwohnerklagen hin am 15. November 2005 außer Vollzug setzte. Bis heute streiten sich Stadt und Betreibergesellschaft auf der einen, sowie drei Anwohner und deren Rechtsvertretung auf der anderen Seite. Eine Ende dieses Streits und damit eine Wiederaufnahme der Baumaßnahmen ist nicht abzusehen. Nach einer zukünftigen Fertigstellung wird das 115 Meter breite und 156 Meter lange reine Fußballstadion rund 15.000 Zuschauern Platz bieten. Alle 5.800 Sitz- und 9.200 Stehplätze werden hierbei vollständig überdacht sein.

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