21.08.2008:   FC Germania Dattenfeld - SG Wattenscheid 09 - 0 : 1 (0 : 0)

Sportpark Germania, Windeck-Dattenfeld

Tore: 0:1 Farat Toku (85., Foulelfmeter)

Zuschauer: 612

         

Zum ersten Mal überhaupt kam es an diesem Sonntag zu einem Aufeinandertreffen der Teams von Germania Dattenfeld und Wattenscheid 09. Und so ging es bereits am Sonntag morgen mit einem Abstecher über Bad Honnef und den Drachenfels in den Naturpark Bergisches Land - genau gesagt in das beschauliche Örtchen Windeck-Dattenfeld. Der Spielverlauf hierbei ist relativ schnell erzählt: der Spitzenreiter aus Wattenscheid beherrschte über weite Strecken das mittelmäßige Spiel, ließ in der ersten Halbzeit nicht eine Torchance der Hausherren zu und wankte erst nach dem berechtigten Platzverweis gegen den Dattenfelder Niewiadomski in der 65. Minute. Die Germania versäumte im Anschluss, eine der zahlreichen Chancen zum Führungstreffer zu nutzen und stand am Ende sogar auf Grund eines zweifelhaften Foulelfmeters, den Farat Toku sicher verwandelte, mit leeren Händen da.

       

Der idyllisch im Dattenfelder Ortsteil Übersetzig gelegene Sportpark Germania bietet aktuell außer einem Vereinsheim mit Balkon und der bei den Amateuren üblichen Low-Budget-Flutlichtanlage keinen weiteren Ausbau. In die Schlagzeilen geriet der Sportpark im Jahre 2007, nachdem festgestellt wurde, dass die Tore rund 14 cm zu niedrig waren. Ein Einspruch des betroffenen SV Straelen gegen die Spielwertung (0:4-Niederlage) wurde letztlich jedoch abgelehnt. Geplant ist zwar eine kleine Tribüne auf einer Längsseite, aber die so viel diskutierte NRW-Liga-Tauglichkeit ist bei diesem Ground nun weiss Gott nicht zu erkennen. Und es ist unverständlich, dass Vereine wie Schermbeck, Iserlohn oder Hamm mit diversen Verbandsauflagen zu kämpfen haben und in Dattenfeld nicht mal eine vernünftige Umzäunung des Geländes, geschweige denn des Spielfeldes existiert. Lobend zu erwähnen sind jedoch die vielen fleissigen Helfer, von denen ein ganz besonders freundlicher sogar meinen Sohn zum Waffelkauf ins Hauptgebäude begleitete (der Papa durfte ja den improvisierten Gästeblock nicht verlassen...).

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