14.09.2008:   SG Wattenscheid 09 - VfL Sindelfingen - 0 : 3 (0 : 1)

Lohrheidestadion, Wattenscheid

Tore: 0:1 Coblenzer (30.), 0:2 Rolser (71.), 0:3 Rolser (79.)

Zuschauer: 100

     

Das erste Heimspiel der 09-Ladies nach dem direkten Wiederabstieg aus der 1. Frauen-Bundesliga und gegen einen der Mitfavoriten auf den Aufstieg - das Team des VfL Sindelfingen - ging  gehörig daneben. Man verlor gegen die Schwaben durchaus verdient - vielleicht um ein Tor zu hoch - mit 0:3. Das Team von Thomas Obliers fand nur selten den Weg vor das gegnerische Tor und lag zur Pause gegen ein wesentlich gefährlicheres Team aus Sindelfingen mit 0:1 zurück. Nach der Pause kamen die 09erinnen besser ins Spiel und entwickelten endlich mehr Druck, aber ohne wirklich Torgefahr auszustrahlen. Und so kam es wie so häufig - die Gäste nutzten ihre Chancen eiskalt und kamen durch zwei klassische Konter zum letztendlichen 3:0-Sieg.

Das Lohrheidestadion ist seit 1965 die Heimat der SG Wattenscheid 09. Im Jahre 1954 als Sportplatz für den Ortsrivalen Rot-Weiß Leithe angelegt, begann der Ausbau zu einem richtigen Stadion erst nach dem Umzug der SGW vom alten Stadion am Beckmannshof zur Lohrheide. Als erstes wurden 1972 die noch heute existierende Westtribüne und umlaufende Stehplatzränge errichtet. Ein Jahr später erfolgte der Bau der ersten Flutlichtanlage, ein weiteres Jahr später entstand die Tartanbahn. Mit dem Aufstieg der SGW bis in die 1. Bundesliga Anfang der 90er Jahre erfolgte auch der sukzessive Ausbau hin zu einer durchaus bundesligatauglichen Arena. Letzter großer Meilenstein war die Errichtung der heutigen Osttribüne mit ihren zurzeit 4.133 Sitzplätzen. Der Zuschauerrekord in der Lohrheide wurde mit 23.400 Zuschauern 1974 im DFB-Pokal gegen den HSV aufgestellt. Und zuletzt ausverkauft bei einem Spiel der SGW war die Lohrheide am 11.12.1992 als 18.000 Zuschauer einen 2:0 Sieg über den VfL Bochum sahen. Aktuell beträgt die Kapazität 16.233 Zuschauer, davon 5.033 überdachte Sitzplätze auf den beiden Längsseiten. Die letzten Modernisierungen erfolgten im Zuge der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Jahre 2002 und 2005. Und die einst bis in die erste Liga bekannte Brat- und Currywurst schmeckt auch in der NRW-Liga noch ausgezeichnet.

Zurück