28.09.2008:   SV Schermbeck - FC Germania Dattenfeld - 3 : 0 (0 : 0)

Volksbank Arena, Schermbeck

Tore: 1:0 Pfände (51.), 2:0 Pfände (71.), 3:0 Pfände (74.)

Zuschauer: 270

       

Am 7. Spieltag der NRW-Liga kam es beim Spiel des SV Schermbeck gegen Germania Dattenfeld zum Aufeinandertreffen zweier Vereine aus dem unteren Drittel der Tabelle. Und gerade den Schermbeckern merkte man die Verunsicherung nach drei Spielen ohne Sieg förmlich an. So wurde bei spätsommerlichen Temperaturen den wenigen anwesenden Zuschauern gerade in der ersten Halbzeit wenig Unterhaltsames geboten. Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel interessanter und bereits in der 51. Minute gelang den Schermbeckern der Führungstreffer. Entschieden wurde das Spiel dann in der 70. Minute, nachdem die Gäste einen zweifelhaften Foulelfmeter zugesprochen bekamen, dieser aber vom guten SVS-Torhüter pariert wurde und die Schermbecker praktisch mit dem Gegenangriff einen Konter zum 2:0 abschlossen. Und nur zwei weitere Minuten später entschied Pfände, der kurioserweise erst zur Halbzeit eingewechselt wurde, das Spiel mit seinem 3. Treffer endgültig zu Gunsten der Hausherren.

       

Der ehemalige Waldsportplatz - oder neu die "Volksbank Arena" - bis vor einigen Monaten noch ein typischer Sportplatz "auf dem Land" - mit gepflegtem Rasenplatz und umgeben von Aschenbahn und Bande hat sein Gesicht in den letzten Wochen erheblich gewandelt. Nicht nur, dass man am ehemaligen Grashang inzwischen eine Stehplatztribüne mit 10 Stufen für rund 1.900 Zuschauer inklusive abgetrenntem Gästeblock in Eigenregie errichtet hat, so entsteht auf der gegenüberliegenden Seite auch eine kleine überdachte Sitztribüne mit ca. 360 Plätzen. Zusätzlich wurden die Kabinen vergrößert, eine Sprecherkabine installiert und der Rasenplatz mit einer Drainage versehen. Insgesamt gehört man somit zu den wenigen Vereinen, die kurzfristig die erteilten Auflagen für die neue NRW-Liga erfüllen werden. Und das auch noch mit einem recht ansehnlichen Ergebnis und minimalem Kostenaufwand, der nach Aussagen des Vereins weniger als 150.000 Euro beträgt.

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