01.06.2009:   SuS 19/20 Stadtlohn - TuS Hiltrup 1930 - 6 : 0 (1 : 0)

Hülsta-Sportpark, Uferstraße 35, 48703 Stadtlohn

Tore: 1:0 Holtheuer (16.), 2:0 Beeke (48.), 3:0 Holtheuer (58.) , 4:0 Krüchting (59.),
5:0 Bennink (75.), 6:0 Hackenfort (85.)

Zuschauer: ca. 200

Food: In Ermangelung der obligatorischen Bratwurst gab es lecker Kuchen…

       

Da die Aufstiegsfrage in der Westfalenliga 1 in diesem Jahr schon frühzeitig zugunsten des SC Wiedenbrück 2000 entscheiden war, ging es am 33. und vorletzten Spieltag nur noch um die Frage, welche beiden Teams den bereits feststehenden Absteigern aus Brakel und Nottuln in die Landesligen folgen müssten. Hier war auch der heutige Gegner des bereits gesicherten Spiel- und Sportverein Stadtlohn - der Turn- und Sportverein Hiltrup - noch dick im Rennen. Und nach dem - sogar in dieser Höhe verdienten 6:0 Sieg der Stadtlohner - wird das auch bis zum letzten Spieltag so bleiben.

Das Spiel ist schnell erzählt: Dem ersten Treffer nach einer viertel Stunde Leerlauf folgten der Platzregen, Kaffee & Kuchen und eine zweite Hälfte mit einem munteren Toreschießen der Gastgeber. Gegen einen fast wehrlosen Gegner aus Hitrup erzielten dabei Beeke, zweimal Holtheuer, Benning, Hackenfort und ein sehr starker Krüchting die Tore. Und dass es bei dem halben Dutzend blieb, lag eigentlich nur an der fahrlässigen Chancenverwertung der Gastgeber. Da nach dem 33. Spieltag nun auch RW Erlinghausen als Absteiger feststeht, spielen am kommenden Sonntag Hiltrup und RW Ahlen II im direkten Duell den vierten Absteiger aus.

       

Der heutige Hülsta-Sportpark wurde Anfang der 70er unter dem Namen Losbergstadion erbaut und besaß zu dieser Zeit den ersten Rasenplatz in Stadtlohn. Die kombinierte Leichtathletik- und Fußballanlage bietet auf einer Längsseite eine überdachte Sitztribüne, die im Jahre 2008 mit grünen Bänken des ehemaligen Gelsenkirchener Parkstadions bestückt wurde und nun rund 400 Plätze bietet. Rechts und links der Tribüne sowie auf der Gegengeraden befinden sich weitere Stehtraversen, der Rest des weiten Rund ist nur in Form von Graswällen ausgebaut. Neben einer kleinen Flutlichtanlage verfügt man hier auch über ein relativ neues Vereinsheim mit dem lustigen Namen "Kiek es drin". Insgesamt ist die Kapazität der Anlage mit 6.000 Zuschauern angegeben, was mir allerdings ein wenig hoch vorkommt.

Zurück