28.08.2009:   TSG Pfeddersheim - SG Eintracht 02 Bad Kreuznach - 3 : 0 (1 : 0)

Uwe-Becker-Stadion, Am Schießhaus 8, 67551 Worms

Tore: 1:0 Gotel (6.) , 2:0 Gotel (58.), 3:0 Vogel (76.)

Zuschauer: 250

Food: Zur Auswahl standen rote und weiße Bratwürstchen - und die weiße war klasse...

       

Manch einer wird sich sicherlich noch vage an die TSG Pfeddersheim erinnern, spielte diese doch von 1992 bis 2000 in der Fußball-Oberliga Südwest und verpasste 1996 nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga West/Südwest. Hinter der Wormatia ist die TSG aktuell die Nummer Zwei im Wormser Fußball und nach sieben mehr oder weniger mageren Jahren schaffte man in der letzten Saison endlich wieder den Sprung zurück in die Verbandsliga Südwest. Und dort hat man sich auch direkt gut eingeführt und steht nach vier Spielen und drei Siegen in Folge überraschend gut da. Ganz anders dagegen der Gegner aus Bad Kreuznach: In der letzten Saison konnte die Verbandsliga nur aufgrund des freiwilligen Rückzuges der SG Lonsheim/Spiesheim gehalten werden und nach vier Spieltagen steht man schon wieder – ohne Punkt und mit 15 Gegentreffern – am Ende der Tabelle. Und das sollte auch nach dem heutigen Spiel so bleiben...

Denn – außer in den ersten fünf bis zehn Minuten – waren die überforderten Gäste zu keinem Zeitpunkt in der Lage, den klar überlegenen Hausherren Paroli zu bieten. So fiel der erste Treffer für Pfeddersheim bereits nach sechs Minuten und als der Kreuznacher Sportkamerad Ersoy nach einer Tätlichkeit in der 10. Minute vorzeitig zum Duschen durfte, war die Partie eigentlich gelaufen. Dass es danach kein Schützenfest wurde und es die TSG an diesem Abend bei letztlich drei Treffern bewenden ließ, ist wohl hauptsächlich auf die nachlassende Konzentration zurückzuführen. Aber auch so bleibt man in der Verbandsliga Südwest auf der Überholspur und kann den kommenden Aufgaben gelassen entgegensehen.

       

Das Uwe-Becker-Stadion – malerisch eingebettet in die umliegenden Weinberge und früher daher auch Weinbergstadion genannt – bietet neben einem urigen alten Vereinsheim mit überdachter Terrasse auch eine Anzeigetafel, eine Sprecherkabine und eine kleine Flutlichtanlage mit ausrangierten Strahlern des renovierten Wormatia Stadions. Die Zuschauer – maximal ca. 2.500 – verteilen sich normalerweise auf eine Längs- und eine Hintertorseite, welche mit einigen Stufen aus Rasenkantensteinen versehen sind. Nur bei größerem Andrang werden auch die recht hohen Graswälle auf den beiden anderen Seiten genutzt. Aktuell plant man eine umfangreiche Modernisierung der Anlage, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Bau eines neuen Vereinsheims liegt.

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