28.01.2010: VfR 08 Oberhausen – Spvgg. Sterkrade 06/07 - 0 : 1 (0 : 0)

Sportplatz Tiroler Straße, Tiroler Strasse 29 a, 46047 Oberhausen

Tore: 0:1 Marc Skowronek (49.)

Zuschauer: 25 (bei freiem Eintritt)

Food: Leckere hausgemachte Mettbrötchen. Dazu heißer Kaffee zum Auftauen der Fingerkuppen…

       

Da aufgrund der winterlichen Bedingungen in fast allen NRW-Kommunen die Rasen- und Aschenplätze gesperrt, Kunstrasenplätze jedoch vielfach für den Spielbetrieb freigegeben waren, konnten sich viele kleine Vereine vor Testspielanfragen klassenhöherer Vereine kaum retten. Und so kam es zum Beispiel an diesem Abend zum Oberhausener Derby zwischen dem ambitionierten A-Kreisligisten VfR 08 und dem Landesligisten Spielvereinigung Sterkrade 06/07. Und hier siegte der Landesligist in einem recht munteren Spielchen am Ende durch das einzige Tor des Tages – Marc Skowronek traf kurz nach der Pause für die Gäste – mit 1:0. Allerdings hätten auch durchaus weitere Tore fallen können, denn sowohl die Hausherren als auch die Gäste vergaben auf dem teilweise gefrorenen Boden speziell in der ersten Hälfte zahlreiche hochkarätige Chancen.

Der Sportplatz Tiroler Straße verfügt über einen für die Kreisliga durchaus beachtlichen Ausbau mit drei bzw. vier Stufen über die beiden kompletten Längsseiten und ein Spielfeld ohne störende Laufbahn. Dazu besitzt man ein schickes Vereinsheim mit Gaststätte, Umkleidekabinen und erhöht angeordneter Sprecherkabine sowie eine äußerst leistungsfähige Flutlichtanlage. Aus besseren Zeiten, in denen teilweise bis zu 4.000 Zuschauer die Ränge füllten (z.B. in der Landesliga-Saison 1975/76, als man im entscheidenden Spiel um den Aufstieg zur Verbandsliga gegen die Sportfreunde Katernberg mit 1:4 verlor), stammen auch noch die beiden erhaltenen Kassenhäuschen im Eingangsbereich an der Tiroler Straße. Und pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum im letzten Jahr erhielt der „Verein für Rasensport 08 Oberhausen“ auch endlich die Spielfläche, die man schon so lange im Namen trägt – den Rasen. Zwar „nur“ einen Kunstrasen, dafür aber einen hochmodernen mit den bereits oben genannten Vorteilen. Für die Pflege des Kunstrasens erhält der Verein, der auch die Schlüsselgewalt über die Anlage von der Stadt übertragen bekam, aktuell übrigens 215 Euro monatlich…

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