06.06.2010: SSV 07 Sudberg – 1. FC Bocholt 1900 - 1 : 3 (0 : 2)

Heinz-Schwaffertz-Arena, Riedelstraße 34, 42349 Wuppertal-Sudberg

Tore: 0:1 Bennies (1.), 0:2 Andreadakis (32.), 0:3 Bennies (80. FE), 1:3 Osmani (90.+3)

Zuschauer: 600

Food: Die traditionelle Bratwurst - hier geschmacklich sehr gut, aber klein und dick....

     

Im zweiten Spiel der Aufstiegsrunde zur Niederrheinliga empfing an diesem Sonntag der SSV 07 Wuppertal-Sudberg in der Heinz-Schwaffertz-Arena den 1. FC Bocholt. Der Traditionsclub war drei Tage zuvor nur mit einem Unentschieden gegen Union Nettetal in die Aufstiegrunde gestartet und musste somit heute gewinnen, um seine Chance auf den Aufstieg zu wahren. Gleichzeitig war aber auch klar, dass heute keine Entscheidung fallen, sondern erst das letzte Spiel zwischen Union Nettetal und dem SSV Sudberg am 9. Juni über den Aufstieg entscheiden würde.

Und die Gäste aus Bocholt zeigten von Beginn an, dass es hier am Ende nur einen Sieger geben sollte: Bereits mit dem ersten Angriff – ohne eine einzige Ballberührung der Gastgeber – ging der ehemalige Zweitligist in Führung und erhöhte noch in der ersten Halbzeit mehr als verdient auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel kamen die Sudberger zwar verbessert aus der Kabine und erarbeiteten sich – speziell in der Phase, als ein kurzes Unwetter die Zuschauer ins Festzelt trieb - einige Chancen, es dauerte aber bis zur 80. Minute, ehe den Zuschauern wieder zählbares geboten wurde. Dann allerdings wieder auf der anderen Seite, als die Gäste nach einem zweifelhaften Foulelfmeter sogar auf 3:0 erhöhen konnten. Aber auch die Hausherren wurden schließlich für ihre Bemühungen noch belohnt und kamen mit dem Schlusspfiff per Freistoß zumindest zum verdienten Anschlusstreffer.

       

Wie zu erwarten kommt es somit am kommenden Mittwoch zum Showdown in Nettetal, wo dem SC Union Nettetal ein 3:0-Heimsieg gegen den SSV Sudberg zum Aufstieg reichen würde. Kurios - sollte das Spiel 3:1 für Nettetal enden, wären die Union und Bocholt mit 4:2 Toren und vier Punkten absolut gleich und erst ein weiteres Entscheidungsspiel in der Sudberger Heinz-Schwaffertz-Arena würde letztendlich den Aufsteiger ermitteln...

Der so ziemlich am Ende der Welt liegende Sportplatz an der Riedelstraße wurde im Jahre 2002 unter dem Namen Sudberg-Arena eingeweiht und 2008 in „Heinz-Schwaffertz-Arena“ – im Gedenken an den verstorbenen ehemaligen Mäzen und 1. Vorsitzenden – umbenannt. Die auf einer Anhöhe gelegene Anlage verfügt einen Kunstrasenplatz der neuesten Generation mit Flutlicht, Vereinsheim und dauerhaft aufgebautem Festzelt, welches heute in der zweiten Halbzeit von einem Großteil der Zuschauer als Zuflucht vor dem starken Regen genutzt wurde. Wenn es nicht aus Kübeln regnet, steht ein Großteil der Zuschauer auf den zwei bis vier Stehtraversen, die eine Längseite bietet oder entlang der Bande auf den drei nicht ausgebauten Seiten. Insgesamt ein typischer moderner „Sportplatz“ mit einem geschätzten Fassungsvermögen von 2.000 Zuschauern.

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