29.08.2010: BV Westfalia Wickede 1910 - TuS Ennepetal 1911 - 1 : 2 (0 : 2)

Neues Pappelstadion, Fränkischer Friedhof 75, 44316 Dortmund-Wickede

Tore: 0:1 Sobotzki (16.), 0:2 Yigit (27.), 1:2 Schymanietz (87.)

Zuschauer: 250

Food: Streuseltaler zur Halbzeitpause im Vereinsheim…

     

Nur eine Woche nach dem Besuch beim SV Dorsten-Hardt, einem der Aufsteiger zur Westfalenliga 1, ging es bereits zum nächsten Debütanten in der sechsten Liga. Und zwar zum BV Westfalia Wickede 1910 in die Westfalenliga 2. Hier präsentierte sich mit dem Aufstiegsaspiranten aus Ennepetal am dritten Spieltag ein richtig dicker Brocken, den die Gastgeber letztlich auch nicht aus dem Weg räumen konnten. Denn trotz einer speziell in der zweiten Hälfte ansprechenden Leistung und der Tatsache, dass der TuS Ennepetal die letzten zwanzig Minuten aufgrund einer Tätlichkeit in Unterzahl agieren musste, verlor man am Ende mit 1:2. Entschieden wurde das Spiel dabei bereits in der von Dauerregen geprägten ersten Hälfte durch zwei eklatante Fehler der Wickeder Hintermannschaft, die von den Gästen kaltschnäuzig verwertet wurden.

       

Erst seit knapp drei Jahren ist das „neue Pappelstadion“ das Zuhause der Westfalia. Zuvor spielte man 97 Jahre im „alten Pappelstadion“, welches zentral mitten im Dorf lag, zuletzt aber mit seinem Tennenplatz, der veralteten Infrastruktur und der eingeschränkten Nutzung nicht mehr zeitgemäß war. So fiel im Jahre 2003 die Entscheidung, das alte Gelände zu veräußern (dort steht heute ein Einkaufszentrum) und mit dem Erlös eine moderne Anlage mit Kunstrasenfeld und neuem Vereinsheim zu errichten. Nach einigem hin und her wurde dann im September 2004 entschieden, dass der neue Platz im Industriegebiet nahe des Friedhofes entstehen sollte. Es dauerte aber noch bis Mai 2007, ehe tatsächlich die ersten Bagger rollten und erst am 23. September 2007 wurde die neue Anlage vor rund 2.500 Zuschauern feierlich eingeweiht. Die Stehtraversen auf der Gegengeraden und die Flutlichtanlage entstanden ebenfalls in der ersten Bauphase, ein ursprünglich geplantes Kleinfeld auf der vorhandenen Freifläche wurde aus Kostengründen allerdings bis auf weiteres zurückgestellt. Dafür wurde aber im Sommer 2009 - pünktlich zum hundertjährigen Vereinsjubiläum - eine 52 Meter lange Überdachung der Stehtribüne realisiert.

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