24.10.2010: SuS 09 Dinslaken – VfB Bottrop 1900 - 0 : 0

Stadion an der Voerder Straße, Gneisenaustraße 56, 46535 Dinslaken

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 50 (offiziell, gezählt – mit Frauen - 120)

Food: Äußerst vorzügliche Currywurst

     

Aufstieg trotz Abstieg – so lautete im Sommer 2010 die Überschrift eines Artikels in der Reviersport zur Situation beim SuS Dinslaken. Denn nachdem der Niedergang des ehemaligen Oberligisten in der letzten Saison mit dem Abstieg aus der Landesliga einen weiteren Tiefpunkt erreichte, verließen nahezu alle Spieler das sinkende Schiff und man sah sich gezwungen, mit der zweiten Mannschaft – bis dahin in der Kreisliga B aktiv – in die neue Bezirksligasaison zu starten. Ein Grund mehr, an diesem Sonntag mal einen Abstecher nach Dinslaken zu unternehmen.

Hier trafen die jungen Wilden – gestartet mit gerade 7 Punkten aus den ersten 9 Spielen und daher aktuell nur auf dem letzten Platz liegend – auf einen weiteren Traditionsverein in dieser Liga – den VfB Bottrop 1900. Die Gäste, nur unwesentlich besser gestartet als das Heimteam, begannen die Partie sehr konzentriert, hatten im Spielverlauf die wesentlich besseren Chancen, scheiterten aber immer wieder am gegnerischen Torhüter oder am eigenen Unvermögen. Da es die sichtlich bemühten Hausherren aber auch nicht besser machten, blieb es am Ende bei einem gerechten 0:0-Unentschieden, das allerdings keinem der beiden so richtig hilft...

       

Mit dem Stadion an der Voerder Straße besitzt der SuS Dinslaken 09 eine Anlage, der man die längst vergangenen Oberligazeiten des Clubs durchaus ansehen kann. Gespielt wird auf einem gepflegten Naturrasen, der leider von einer Aschelaufbahn umgeben ist. Beide Längsseiten bieten zahlreiche unüberdachte Stufen, wobei besonders die Gegengerade mit Ihren 11 tiefen Traversen schon recht imposant wirkt. Nur 5 Stufen, dafür aber eine Sprecherkabine sowie eine kleine provisorische Sitztribüne - errichtet für die Fußball-Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung im Jahre 2006 - bietet die zweite Längsseite. Für das leibliche Wohl gibt es ein kleines Vereinsheim mit angeschlossenem Grillstand; eine Flutlichtanlage oder eine Anzeigetafel sucht man dafür aber vergebens. Die Kapazität der Anlage wird aktuell mit 3.000 Zuschauern angegeben, dürfte aber früher sicherlich doppelt so hoch gewesen sein.

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