11.12.2010: 1. Fußball-Club Köln 01/07 – SG Eintracht Frankfurt - 1 : 0 (0 : 0)

RheinEnergieStadion, Aachener Str. 999, 50933 Köln

Tore: 1:0 Christian Clemens (56.)

Zuschauer: 45.000

Food: Eine etwas krosse Pommes Spezial und eine Brezel für Sohni...

     

Da sich der Sohnemann inzwischen ebenfalls intensiv dem Sammeln von Stadien - im Alter von 11 natürlich bevorzugt aus der 1. Bundesliga - widmet, führte uns der Bundesligaplaner an diesem nasskalten und ungemütlichen Samstagnachmittag in die Stadt, in der das Wasser wieder steigt. Und nach dem obligatorischen Programm mit Dom, Rhein und Weihnachtsmarkt ging es dann zum „Flaggschiff“ der Kölner Stadionlandschaft – dem RheinEnergieStadion.

Hier traf der stark abstiegsbedrohte 1. Fußball-Club Köln am 16. Spieltag auf die Eintracht aus Frankfurt, die Dank einer soliden Hinrundenleistung und 13 Treffern Ihres Goalgetters Theofanis Gekas nicht mal überraschend als Tabellenachter anreiste. Allerdings gelang es der Eintracht nicht, ihren Höhenflug fortzusetzen und den ersten Sieg in Köln seit Mai 1994 einzufahren. Stattdessen kam der FC durch das erste Bundesligator des 19-jährigen Christian Clemens zu einem mehr als wichtigen Sieg und arbeitet sich zumindest auf den Relegationsplatz 16 vor. Und dies mehr als verdient, denn trotz des frühzeitigen Ausfalls von Lukas Podolski, der bereits nach knapp 20 Minuten ausgewechselt werden musste, legten die Kölner eine richtig gute zweite Hälfte hin. In dieser gewannen sie die entscheidenden Zweikämpfe, machten über 45 Minuten Druck in Richtung Eintracht-Tor und hatten am Ende auch das notwendige Glück, dass die Gästestürmer die wenigen Chancen fahrlässig vergaben.

       

Das RheinEnergieStadion wurde im Sommer 2004 nach knapp zweieinhalbjähriger Bauzeit fertig gestellt und bietet bei internationalen Spielen rund 46.000 und bei Bundesligaspielen 50.000 Zuschauern Platz. Errichtet wurde es während des laufenden Spielbetriebs auf dem Gelände des ehemaligen Müngersdorfer Stadions, wodurch ein Umzug des 1. FC Köln während der Bauzeit vermieden werden konnte. Alle Plätze des 117,5 Millionen Euro teuren Neubaus sind überdacht, die 4 Tribünen verfügen jeweils über 2 Ränge, die Ecken sind nicht ausgebaut und in der Westtribüne sind insgesamt 48 Logen auf zwei Ebenen untergebracht. Besonders markant und weithin sichtbar sind die 72 Meter hohen Lichttürme, die die Dachkonstruktion halten und diesem Stadion einen unverwechselbaren Charakter verleihen.

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