30.01.2011: TuS Eving Lindenhorst 1945 - Hombrucher SV 09/72 - 1 : 0 (0 : 0)

Eckey-Stadion, Probstheidastraße 13, 44339 Dortmund

Tore: 1:0 Bouzerda (90.+3)

Zuschauer: 400

Food: Durchaus empfehlenswerte Bratwurst im Brötchen

     

Nur wenige Stunden nach der Heimpleite der Knappen gegen den Retortenclub aus Sinsheim stand bereits die nächste Partie auf dem Programm. Die Wahl fiel dabei auf ein Derby in der verbotenen Stadt, genauer gesagt auf die Westfalenliga-Partie des TuS Eving Lindenhorst gegen den Hombrucher SV. Und wenn auch vor gerade einmal 400 Zuschauern (schon ein wenig enttäuschend für ein Derby, bei dem es für das eine Team um den Auf- und für das Andere um den Abstieg ging) war ein Klassenunterschied eigentlich nie wirklich erkennbar und die Entscheidung fiel auch erst in der Nachspielzeit, als alle Zuschauer eigentlich schon mit einem – auch vollkommen verdienten – Unentschieden rechneten. Denn die eigentlich favorisierten Evinger taten sich gegen die taktisch gut eingestellten und in der Abwehr klasse organisierten Gäste aus Hombruch lange mehr als schwer, vergaben in der 68. Minute durch Karim Bouzerda sogar einen berechtigten Foulelfmeter und gingen am Ende doch noch als Sieger vom Platz. Bitter für die Hombrucher, dass erneut Karim Bouzerda seinen Fehler aus der 68. Minute doch noch wieder gut machen konnte und in der dritten Minute der Nachspielzeit den schmeichelhaften Siegtreffer für das Heimteam erzielte.

       

Das Eckey-Stadion in seiner heutigen Form – in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Zeche „Minister Stein“ gelegen – entstand erst ab dem Jahre 2004 als Ersatz für das später abgerissene Bergstadion. Im Zuge der umfangreichen Sanierung erhielt die Anlage einen modernen Kunstrasenplatz, sechs Stehtraversen auf einer Längsseite und eine neue Turnhalle im Eingangsbereich des Platzes. Auf den anderen drei Seiten des Spielfeldes verfolgt man das Spiel ebenerdig hinter den Werbebanden. Zudem verfügt die Anlage über eine recht schwache Flutlichtanlage, zwei Überdachungen, die rechts und links des urigen zweigeschossigen Sprecherturms, aber hinter den eigentlichen Stehtraversen errichtet wurden und natürlich findet sich auch hier das obligatorische Vereinsheim für kalte und warme Leckereien. Das Fassungsvermögen der Anlage beträgt aktuell ca. 3.000 Zuschauer.

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