11.02.2011: SV Wehen-Wiesbaden 1926 - Eintracht Braunschweig - 0 : 2 (0 : 0)

BRITA-Arena, Berliner Strasse 9, 65189 Wiesbaden

Tore: 0:1 Dominick Kumbela (59.), 0:2 Steffen Bohl (90.+1)

Zuschauer: 5.018

Food: Wie schon die Woche zuvor fiel die Wahl wieder auf die leckere Chiliwurst im Brötchen

   

Auch wenn der erste Besuch in der BRITA-Arena gerade einmal neun Tage her war, so kribbelte es doch wieder, auf dem Heimweg am Freitagabend einen Abstecher über Wiesbaden zu machen. Besonders, da sich heute auch noch der Tabellenführer aus Braunschweig die Ehre gab. Und vor knapp fünftausend Zuschauern - darunter immerhin knapp 500 Gästefans - entwickelte sich auch das erhoffte Spitzenspiel.

Der SV Wehen-Wiesbaden, durch den Punkt in Offenbach am letzten Spieltag weiter auf Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen, begann offensiv, konnte über weite Strecken der Partie gut dagegen halten, musste sich aber letztlich doch den cleveren und nun schon seit 14 Spieltagen unbesiegten Braunschweigern geschlagen geben. Diese gingen durch Kumbela in der 59. Minute in Führung, zogen sich dann in die eigene Hälfte zurück, ließen die Hausherren anrennen und setzten kurz vor dem Ende der Partie nach einem schulmäßigen Konter durch einen Treffer von Bohl den Todesstoß.

       

Die BRITA-Arena war bei ihrem Bau im Jahre 2007 das erste komplett aus Stahlrohrtribünen errichtete Stadion in Deutschland und kann mit Fug und Recht auch als „Metallbaukasten“ bezeichnet werde. Notwendig geworden war der Bau der Arena mit dem Aufstieg des SV Wehen Taunusstein e.V. 1926 in die zweite Bundesliga, da man am heimischen Halberg in Wehen nicht über eine zweitligataugliche Spielstätte verfügte. Das komplett überdachte reine Fußballstadion, errichtet in unmittelbarer Nähe zum Stadion an der Berliner Straße (Heimat des SV Wiesbaden), bietet heute 12.066 Plätze - 6.112 Stehplätze auf den beiden etwas niedrigeren Hintertortribünen und 5.954 Sitzplätze auf den beiden Längsseiten. Aufgrund der recht leuchtstarken Flutlichtanlage ist es bereits gut vom Bahnhof zu sehen und in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Im Stadion selbst finden sich ausreichende Möglichkeiten zur gepflegten Nahrungsaufnahme, großzügig ausgelegte sanitäre Einrichtungen und auch eine Videowand findet sich in einer der Ecken. Und wenn auch als „Übergangslösung“ mit einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren gebaut, wird eine langfristige Nutzung immer wahrscheinlicher. Fazit: Nicht schön, aber selten, eine recht ordentliche Stimmung durch die geschlossenen Ecken und eine klasse Chiliwurst...

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