30.03.2011: FV Bad Vilbel 1919 - Spvgg. 05 Oberrad - 1 : 0 (1 : 0)

Nidda Sportfeld, Huizener Str. 1, 61118 Bad Vilbel

Tore: 1:0 Nuh Uslu (27.)

Zuschauer: 120

Food: Lecker Rindswurst im Brötchen, dazu Licher aus der Flasche

       

Heute ging es direkt vom Büro aus mit der S-Bahn ins beschauliche Bad Vilbel, aufgrund seiner Vielzahl von Heilquellen auch Stadt der Quellen genannt. Dort stand für den Abend in der Verbandsliga Hessen Süd die Nachholpartie des FV Bad Vilbel gegen die Spvgg. 05 Oberrad auf dem Programm. Und hier waren die Hausherren – nach zuletzt gerade mal drei Punkten aus 6 Pflichtspielen und dem Abrutschen in die Niederungen der Tabelle – gegen den Tabellen-Fünften aus Oberrad unter erheblichem Zugzwang. Doch die Mannschaft zeigte sich gegenüber den letzten Spielen stark verbessert, beherrschte die Gäste über weite Strecken der Partie und gewann letztlich mehr als verdient durch den Treffer von Nuh Uslu aus der 27. Minute. Und das Resultat hätte leicht höher ausfallen können, denn speziell in der zweiten Hälfte vergab man mehrere hochkarätige Chancen und zeigte klar, woran es in dieser Saison am meisten hapert. Unrühmlicher Abschluss der Partie war dann der Platzverweis des Gästespielers David Schmelz, der – erst zur Pause eingewechselt – nach Schiedsrichterbeleidigung nicht mal eine Hälfte durchspielen durfte...

       

Idyllisch direkt am kleinen Flüsschen Nidda gelegen, präsentiert sich das Nidda Sportfeld als kleine, aber schmucke Verbandsliga-Anlage mit einer offiziellen Kapazität von 5.000 Plätzen. Die meisten Zuschauer finden dabei ihre Plätze auf den Traversen der ausgebauten Gegengerade, die in der Mitte auch eine kleine überdachte Tribüne bietet. Auf den anderen drei Seiten des Naturrasenplatzes steht man ebenerdig entlang der Bande oder nutzt den kleinen Rasenwall hinter einem der beiden Tore. Hinter dem zweiten Tor findet sich das Vereinsheim, ein Restaurant und eine Bude mit der Gastronomie des kleinen Mannes... Die Anlage verfügt auch über eine recht ordentliche Flutlichtanlage und immerhin drei Eingänge, von denen bei der heutigen Zuschauerzahl natürlich nur einer geöffnet ist. Von Frankfurt ist das Nidda Sportfeld übrigens leicht mit der S6 nach Friedberg zu erreichen. Allerdings empfehle ich – entgegen der Anfahrtsbeschreibung auf der Vereinsseite – den Ausstieg am Haltepunkt Bad Vilbel Süd. Der ist nämlich um einiges näher...

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