15.05.2011: SpVgg. 1922 Hadamar - SG Hausen/Fussingen/Lahr - 3 : 0 (2 : 0)

Sportanlage an der Faulbacher Straße, Faulbacher Str., 65589 Hadamar

Tore: 1:0 Goller (35.), 2:0 Tahiri (45.), 3:0 Tahiri (47.)

Zuschauer: 450

Food: Super leckere, grobe Bratwurst

       

Heute ging es in die beschauliche Fürstenstadt Hadamar in der Nähe von Limburg am Südrand des Westerwaldes. Bekannt ist diese hauptsächlich durch ihr „Renaissanceschloss“ und die Klinik für Forensische Psychiatrie, in deren Nebengebäuden auch eine Gedenkstätte an die Opfer des Nationalsozialismus in der NS-Tötungsanstalt Hadamar erinnert. Nach einem kurzen Abstecher zu beiden Orten ging es dann weiter zum aktuellen Spitzenreiter der Verbandsliga Hessen Mitte – der SpVgg. 1922 Hadamar.

Das Team aus Hadamar empfing dabei zum Derby das stark abstiegsbedrohte Team der Spielgemeinschaft Hausen/Fussingen/Lahr und vor knapp 450 Zuschauern entwickelte sich eine recht einseitige Partie, in der die Gastgeber schnell die Nervosität ablegten und das Spiel diktierten. Zwangsläufig fiel dann auch der Führungstreffer für das Team von Trainer Heiko Weidenfeller, dem Bruder eines mehr oder weniger bekannten Bundesligatorhüters. Sebastian Trosch hatte auf Jan Goller abgelegt, der aus kürzester Distanz zum 1:0 erfolgreich war. Noch vor der Pause erhöhte Hüsni Tahiri dann zum bereits vorentscheidenden 2:0 und als erneut Tahiri nach der Pause zum 3:0 für Hadamar traf, war die Partie endgültig entschieden. Die Gäste müssen somit nur ein Jahr nach dem Aufstieg zurück in die Gruppenliga, die SpVgg. Hadamar indes hat zwei Spieltage vor dem Saisonende drei Punkte Vorsprung vor dem VfB Gießen und kann weiter vom Aufstieg in die Hessenliga träumen.

       

Die Sportanlage an der Faulbacher Straße gehört eher zur Sorte Dorfsportplatz und kommt aktuell noch ohne nennenswerten Ausbau aus. Die Zuschauer stehen in der Regel ebenerdig entlang der Bande an den beiden Längsseiten und – bei größerem Zuschauerzuspruch (die heutigen 450 sind durchaus als solcher zu betrachten) – auch an dem Grashang zur Straße, welcher bei dem aktuellen sportlichen Erfolg auch gut einige Stehtraversen vertragen würde. Gespielt wird hier auf einem mittelmäßigen Rasenplatz und für die Ausleuchtung in den Abendstunden gibt es eine kleine, schon ältere Flutlichtanlage. Relativ neu wirken allerdings die beiden Buden, die für die Versorgung mit den Grundnahrungsmitteln der Fußballfans bereitstehen.

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