29.06.2011: 1. FC Eschborn 1930 – Eintracht Frankfurt - 1 : 5 (0 : 3)

Heinrich-Graf-Sportanlage, Am Sportfeld 16, 65760 Eschborn

Tore: 0:1 Meier (21.), 0:2 Caio (39.), 0:3 Caio (42.), 0:4 Gekas (60.),
0:5 Alvarez (62.), 1:5 Wade (78.)

Zuschauer: 1.800

Food: Herzhafte Rindswurst im Brötchen

       

Der Ball ist männlich und rollt wieder! Nur zehn Tage nach der letzten Entscheidung der alten Saison stand heute schon wieder das erste Vorbereitungsspiel der neuen Saison 2011/12 auf dem Programm. Um genau zu sein die Partie der Frankfurter Eintracht beim Hessenligisten 1. FC Eschborn (sicherlich hätte man in den 10 Tagen auch irgendein Vorbereitungsspiel zur Lesben-WM gefunden, aber so war die Vorfreude auf richtigen Fußball halt umso größer…). Nach einer kurzen Mannschaftsvorstellung (für die Eschborner – mit insgesamt 10 neuen Spielern - war es nach nur fünf Trainingseinheiten das erste Spiel) und einem recht interessanten Interview mit dem neuen sportlichen Leiter des Bundesligaabsteigers Bruno Hübner konnte es dann auch endlich losgehen. Und im Gegensatz zum letzten freundschaftlichen Aufeinandertreffen der beiden im Jahre 1980, das die Eintracht mit 11:1 für sich entschied, tat sich der Favorit diesmal zumindest in der Anfangsphase wesentlich schwieriger und brauchte knapp 20 Minuten bis zum Führungstreffer durch Alexander Meier. Danach fand die Eintracht aber immer besser ins Spiel und erhöhte noch vor der Pause durch zwei Tore des Brasilianers Caio auf 3:0. Noch zwei weitere Tore für die Eintracht folgten nach dem Seitenwechsel, am meisten gefeiert wurde jedoch der Ehrentreffer für die Gastgeber durch Wade 12 Minuten vor dem Ende. Insgesamt ein gelungener Abend, gute Stimmung, lecker Wurst und für Armin Veh und Bruno Hübner sicherlich die Erkenntnis, dass man mit dieser Mannschaft auch in der zweiten Liga keinen Durchmarsch hinlegen dürfte.

Die Heinrich-Graf-Sportanlage - benannt nach dem ehemaligen Eschborner Bürgermeister Heinrich Graf - ist eine kleine, aber recht ansehnliche Sportanlage mit einem aktuellen Fassungsvermögen von 2.800 Zuschauern. Die meisten davon stehen auf der erst im Jahre 2003 - zum Aufstieg in die Regionalliga Süd – erneuerten Gegengeraden, die auch den Gästeblock beheimatet. Mittelpunkt der Anlage ist ohne Zweifel das urige Funktionsgebäude, das ab 1980 in verschiedenen Abschnitten errichtet wurde und neben einigen überdachten Stehplätzen auch den VIP-Bereich, das Vereinsheim, die Geschäftsstelle und die Umkleiden beheimatet. Zu Regionalligazeiten gab es zudem vor und neben dem Vereinsheim eine mobile Tribüne mit rund 300 Sitz- und zusätzlichen Stehplätzen sowie ein VIP-Zelt hinter einem Tor. Beides ist inzwischen jedoch wieder verschwunden und die Hintertorseiten werden nicht genutzt. Bei einem Schnitt von knapp 200 Zuschauern in der Hessenliga auch durchaus nachvollziehbar. Eine Anzeigetafel gibt es hier übrigens nicht, dafür aber eine ganz ordentliche Flutlichtanlage.

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