31.07.2011: Beckumer Spielvereinigung 10/05 – KFC Uerdingen 05 - 6 : 1 (4 : 1)

Römerkampfbahn (Nebenplatz), Vorhelmer Straße 73, 59269 Beckum

Tore: 1:0 Ortmann (3.), 2:0 Baum (ET, 18.), 2:1 Baum (27.), 3:1 Elik (36.),
4:1 Van Stephaudt (40.), 5:1 Noga (58.), 6:1 Türkoglu (80.)

Zuschauer: 270

Food: Recht schmackhafte Bratwurst im Brötchen

     

Am heutigen Sonntag bestand für die Fans des KFC Uerdingen die Möglichkeit, die erste Mannschaft direkt zweimal zu sehen – zuerst beim Landesligisten SV Beckum und später auch noch beim Verbandsligisten TuS Eving-Lindenhorst. Kurioserweise verlor man dabei das Spiel in Beckum mit 1:6, gewann dafür aber die Partie in Dortmund mit 6:2. Eine Woche vor dem Ligastart des frischgebackenen NRW-Liga-Aufsteigers also Licht und Schatten bei einem Verein, der die NRW-Liga auch nur als Durchgangsstation auf dem Weg zurück in höhere Gefilde sieht. Aber dazu wartet noch viel Arbeit auf KFC-Trainer Peter Wongrowitz und seine Mannen. Denn in Beckum präsentierte man sich teilweise desolat, ließ dem Gegner viel zu viel Platz für dessen durchaus ansehnliches Aufbauspiel und bereits zur Pause lagen die Krefelder verdient mit 1:4 zurück. Da sich an der Leistung auch in der zweiten Hälfte nicht wirklich viel änderte und man sich kaum nennenswerte Torchancen erarbeitete, musste man sich am Ende auch nicht über den 1:6-Endstand wundern.

       

Die Römerkampfbahn ist seit dem Jahre 1957 die Heimat der Beckumer Spielvereinigung. Entstanden auf einem Steinbruchgelände der ehemaligen Römerzementwerke, schuf man hier mit den Jahren ein richtig schönes Stadion mit umlaufenden Rängen, überdachter Sitztribüne und einer Kapazität von 5.000 Plätzen. Dazu besitzt die Anlage einen Nebenplatz, der im Zuge des Konjunkturpakets 2 im Jahre 2010 von Asche auf Kunstrasen umgebaut wurde, die üblichen Funktionsgebäude, das Clubheim und den tollen Eingangsbereich mit großem Stadionschriftzug und Kassenhäuschen. Da der Hauptplatz aufgrund von Umbauarbeiten heute gesperrt war, fand die Partie auf dem nicht weniger interessanten Nebenplatz statt. Im Gegensatz zum Hauptplatz verfügt dieser sogar über eine Flutlichtanlage, bietet einen Ausbau mit Stufen auf einer Längsseite und wird sicherlich auch noch eine Kapazität von 2.500 Zuschauern besitzen.

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