11.09.2011: KVK Tienen – Lommel United - 1 : 3 (1 : 1)

Bergéstadion, Bergévest 12, 3300 Tienen (Tirlemont), Belgien

Tore: 1:0 Biatour (1.), 1:1 Peeters (45., ET), 1:2 Cerigioni (58.), 1:3 Van Mierlo (87.)

Zuschauer: 1.500

Food: Natürlich fiel die Wahl auf den typisch belgischen Stadionburger mit Käse,
gebratenen Zwiebeln und Cocktail-Sauce

     

Direkt nach dem Schlusspfiff im Sportpark am See in Dürwiß ging es auf die Autobahn Richtung Belgien. Ziel der Fahrt – das beschauliche Städtchen Tienen (französisch Tirlemont) in der Provinz Flämisch-Brabant, knapp 50 Kilometer vor den Toren Brüssels. Hier empfing in der Tweeden Klasse der KVK Tienen zum „wedstrijd” das Team von Lommel United. Die Hausherren legten gegen den Favoriten aus Lommel los wie die Feuerwehr und gingen bereits nach nur einer Minute durch Biatour mit 1:0 in Führung. Die Gäste brauchten danach fast 20 Minuten um sich von dem Schock zu erholen, übernahmen dann aber immer mehr die Initiative und kamen noch vor der Pause zum verdienten Ausgleich (unter gütiger Mithilfe des KVK-Spielers Peeters…). Nach der Pause das gleiche Bild – Lommel bestimmte das Spiel, hatte die wesentlich besseren Chancen, kam zwangsläufig zum Führungstreffer durch Cerigioni nach 58 Minuten und in einer umkämpften Schlussphase durch den Treffer von Van Mierlo in der 87. Minute zum 3:1-Siegtreffer. Insgesamt eine für belgische Verhältnisse recht ansehnliche Partie mit einem letztlich verdienten Sieger.

       

Das erst im Jahre 1997 generalüberholte städtische Bergéstadion wurde 1924 für den damaligen Racing Club Tienen erbaut und ist seit der Fusion des Racing Club mit Voorwaarts Tienen im Jahre 1981 die Heimat des Koninklijke VoetbalKlub Tienen. Dieser typisch belgische Ground mit seinen vier recht unterschiedlichen Seiten fasst aktuell 7.100 Zuschauer. Die recht moderne Haupttribüne bietet dabei 876 Sitzplätze, 1.414 überdachte Stehplätze auf der Osttribüne sind den Gästen vorbehalten, die weiteren Stehplätze verteilen sich auf die ebenfalls überdachte Gegengerade und die nicht ausgebaute Westseite mit der „Cafetaria“. Auf dieser Seite befindet sich übrigens auch das recht gewöhnungsbedürftige Freilufturinal, bei dem man einfach mit dem Rücken zum Spielfeld steht. Neben den schönen, typisch belgischen Gitterrohr-Flutlichtmasten gibt es hier natürlich auch eine kleine digitale Anzeigetafel für den Spielstand, die man am Dach der Gästetribüne angebracht hat. Und auch noch erwähnenswert – das schöne Eingangstor, das sicherlich aus den Anfangstagen des Stadions stammt.

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