06.10.2011: SG Kirberg/Ohren – SG Hausen/Fussingen/Lahr - 1 : 8 (0 : 4)

Waldsportplatz Ohren, Dauborner Weg, 65597 Hünfelden-Ohren

Tore: 0:1 Gross (11.), 0:2 Wagner (34.), 0:3 Wagner (40.), 0:4 Röhrig (41.), 0:5 Röhrig (48.),
1:5 Kimpel (51.), 1:6 Röhrig (53.), 1:7 Wagner (80.), 1:8 Mehr (81.)

Zuschauer: 50 (bei freiem Eintritt)

Food: Fehlanzeige

     

Heute trafen im Kreispokal Limburg/Weilburg zwei Mannschaften mit ganz unterschiedlichen Saison-Zielsetzungen aufeinander: Die SG Kirberg/Ohren (eine Spielgemeinschaft der beiden Vereine TSV Kirberg und TSG Ohren), aktuell in der Kreisoberliga Limburg/Weilburg (8. Spielklasse) um den Anschluss an das Mittelfeld bemüht, und die SG Hausen/Fussingen/Lahr (ebenfalls eine Spielgemeinschaft dreier Dorfvereine aus dem Taunus) als Absteiger aus der Verbandsliga Hessen mit dem Ziel, möglichst schnell die Gruppenliga Wiesbaden (7. Spielklasse) nach oben zu verlassen. Doch zu Beginn war kein Klassenunterschied erkennbar. Ganz im Gegenteil – die ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber machten in den ersten Minuten das Spiel und hatten gute Chancen zur Führung. Den ersten Treffer schossen allerdings die Gäste per Elfmeter, den der Torhüter der SG Kirberg/Ohren durch ein unnötiges Foul verursacht hatte. Danach übernahmen die Gäste mehr und mehr die Initiative und spätestens mit dem dritten Treffer war die Gegenwehr des Kreisoberligisten endgültig gebrochen. Die knapp 50 Zuschauer sahen danach noch sechs weitere Tore und einen am Ende etwas zu hohen 8:1-Sieg für die Gäste.

       

Durch den Zusammenschluss der beiden Vereine aus Kirberg und Ohren zu einer Spielgemeinschaft im Seniorenbereich hat man neben dem größeren sportlichen Potential auch den Vorteil, auf zwei Sportanlagen zugreifen zu können. Das im Jahre 2003 generalüberholte Sportzentrum mit seinem Kunstrasen, den Leichtathletikanlagen und dem Ausbau mit einigen Stehtraversen und eben den Austragungsort der heutigen Partie – den Waldsportplatz in Ohren. Dieser liegt – wie der Name schon erkennen lässt – mitten im Wald (um nicht zu sagen am A…. der Welt), bietet dafür aber einen ganz ordentlichen Naturrasenplatz, einen Unterstand mit dem Namen des Sportplatzes und eine Flutlichtanlage. Zudem findet man überall an der Hangseite Überreste von hölzernen Stufen, die vor Urzeiten sicherlich auch mal in Benutzung waren. Heute findet man den Großteil der Zuschauer an der Abgrenzung oberhalb des Hanges, das Spiel könnte man aber auch ebenerdig an den anderen drei Seiten verfolgen. Insgesamt ein uriges Beispiel für die älteren Dorfplätze in dieser Region.

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