13.11.2011: K. Bocholter VV – K. Rupel Boom FC - 2 : 1 (1 : 1)

Damburgstadion, Eikenlaan, 3950 Bocholt, Belgien

Tore: 1:0 Huseyin Bilican (3.), 1:1 Wesley Snoeys (40.), 2:1 Francesco Carratta (60., FE)

Zuschauer: ca. 750

Food: Leckere Pommes Spezial plus Frikandel schon vor dem Spiel in einer typisch
belgischen Frituur nahe dem Stadion

       

Am heutigen Sonntag ging es mal wieder zu unseren Nachbarn nach Belgien – genauer gesagt in die kleine Gemeinde Bocholt (Bógget) in der Provinz Limburg. Hier empfing in der 3. Klasse B der Tabellenzweite Bocholter VV den Fünften aus Boom. Und das Match vor ca. 750 Zuschauern (darunter bestimmt auch 300 Gästefans) war durchaus ansehnlich, bis zum Schluss spannend und am Ende blieben die drei Punkte bei den Hausherren. Diese erwischten auch den wesentlich besseren Start, gingen schon nach drei Minuten in Führung und bestimmten bis zur Mitte der ersten Hälfte eindeutig die Begegnung. Erst danach kamen die Gäste besser ins Spiel, übernahmen mehr und mehr die Initiative und kamen verdient, noch vor der Halbzeitpause, zum Ausgleich. Nach der Pause entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, aber mit dem besseren bzw. glücklicheren Ende für die Gastgeber. Denn die erzielten per Foulelfmeter nach 60 Minuten den letztlich spielentscheidenden Treffer. Insgesamt eine mehr als gelungene Tagestour mit einer ansehnlichem Partie, einem netten Stadion, der gewohnt entspannten belgischen Atmosphäre, einem Länderpunkt für den Sohni und dem ein oder anderen belgischen Bier für den Papa...

       

Das Damburgstadion (benannt nach dem gleichnamigen Rittergut im Zentrum des Ortes) ist Teil des großzügig angelegten „Sportcomplex de Damburg“, der neben einer brandneuen Mehrzweckhalle auch mehrere Fußball- und Tennisplätze bietet. Aktuell liegt das Fassungsvermögen der Anlage bei rund 3.000 Zuschauern, wobei die urige Haupttribüne mit ihren 262 Sitzplätzen und dem angebauten Funktionsgebäude mit der Cafeteria den Mittelpunkt bildet. Weitere 93 Sitzplätze auf drei mobilen Elementen bietet die Terrasse des Cafe Extratime auf der Rückseite der neuen Halle. Für den Bau dieser Halle im letzten Jahr musste übrigens die alte Gegengerade mit ihren urigen Stehtraversen und der Überdachung einer neuen, allerdings nicht mehr überdachten Konstruktion weichen. Somit sind die wenigen noch überdachten Stehplätze hinter einem Tor nun den Gästefans vorbehalten. Eine kleine digitale Anzeigetafel ist hier genauso vorhanden, wie eine Flutlichtanlage und nett anzusehen ist auch der Eingangsbereich mit seinen beiden Kassenhäuschen.

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