18.12.2011: ETB Schwarz-Weiß Essen - SC Kapellen-Erft - 3 : 1 (1 : 0)

BZA „Am Krausen Bäumchen“ – Nebenplatz ETB, Rellinghauser Str. 321, 45136 Essen

Tore: 1:0 Gipper (38.), 2:0 Lütgen (47.), 3:0 Gipper (64.), 3:1 Kaiser (83., ET)

Zuschauer: 100

Food: Sehr schmackhafte Bratwurst im Brötchen

       

Eine überaus ansehnliche Partie in der A-Junioren Niederrheinliga sahen die knapp 100 Zuschauer an diesem Sonntagmorgen auf dem brandneuen Kunstrasenplatz des ETB Schwarz-Weiß Essen. Und obwohl die Partie der beiden spielstarken Mannschaften bis zur Pause durchaus ausgeglichen war, gelang dem ETB durch einen sehenswerten Weitschuss noch vor dem Wechsel die Führung. Die Entscheidung fiel dann direkt nach dem Wiederanpfiff, als die Hausherren mit dem ersten Angriff auf 2:0 erhöhen konnten. Und spätestens nach dem dritten Tor in der 64. Minute war der Drops endgültig gelutscht. Der Anschlusstreffer für die Gäste kurz vor Schluss (auch vom ETB erzielt...) war dann nur noch Ergebniskosmetik. Mit sechs Siegen und fünf Niederlagen verabschiedet sich die U19 nun halbwegs versöhnlich, vor allem aber mit einem klaren Aufwärtstrend in die Winterpause. Und auch wenn die Meisterschaft dem bislang ungeschlagenen RWE nicht mehr zu nehmen sein wird, bleiben die Qualifikationsränge auf jeden Fall in Reichweite...

Der erst am Tag zuvor eröffnete neue Kunstrasenplatz des ETB Schwarz-Weiß Essen ist Teil der Bezirkssportanlage „Am Krausen Bäumchen“ in Essen-Rellinghausen. Hier finden sich neben dem Hauptplatz (mit Tribüne), der ebenfalls ganz frisch auf Kunstrasen umgerüstet wurde und normalerweise vom Landesligateam des ESC Rellinghausen genutzt wird, zwei weitere Tennenplätze und eine Turnhalle. Der ETB wird den rund 800 Meter Luftlinie vom Stadion Uhlenkrug entfernt gelegenen neuen Platz zukünftig nicht nur für den Spielbetrieb der Jugendmannschaften, sondern auch für das Training des NRW-Liga-Teams nutzen.

Mit dem "Krausen Bäumchen" ist übrigens eine uralte Linde gemeint, die der Legende nach auf dem ersten Grab von Bischof Altfried auf einer Höhe des Ruhrtales gepflanzt wurde und die über tausend Jahre alt geworden sein soll. Diese Linde markierte außerdem die Grenze zwischen Stift/Stadt Essen und der Ortschaft Rellinghausen. Und die Redewendung "Du bist noch lange nicht am Krausen Bäumchen" bedeutet, daß sich z.B. ein Flüchtiger immer noch auf Essener Boden befand und somit der Gerichtsbarkeit des Stiftes unterstand. War er jedoch jenseits des "Krausen Bäumchens", hatte er die Grenze zu Rellinghausen überschritten und sich somit der Essener Gerichtsbarkeit entzogen.

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