07.03.2012: Spielvereinigung Unterhaching – Offenbacher Kickers - 2 : 0 (0 : 0)

Stadion im Sportpark, Am Sportpark 1, 82008 Unterhaching

Tore: 1:0 Bigalke (46., Foulelfmeter), 2:0 Bigalke (68.)

Zuschauer: 1.200

Food: Hervorragende, würzige Bratwurst in einer leckeren Semmel

     

Planen heißt Ändern. Aber manchmal kann dies auch durchaus eine angenehme Seite haben. So war eigentlich für die letzte Februarwoche ein beruflicher Trip nach München geplant. Dieser wurde dann aber um eine Woche verschoben und schwupps bestand die Chance, dieses Nachholspiel vom 22. Spieltag der dritten Liga zwischen der Spielvereinigung Unterhaching und den Offenbacher Kickers zu besuchen. Diese Gelegenheit ließ ich mir natürlich nicht nehmen – besonders unter dem Aspekt, mit dem Sportpark endlich die südlichste aller Spielstätten in den ersten drei deutschen Ligen abhaken zu können. Das Spiel dagegen war die Reise nicht wert, denn in einer äußerst schwachen Begegnung vor gerade einmal 1.200 Zuschauern gewann mit der Spielvereinigung am Ende die Mannschaft, der man am ehesten noch Bemühen unterstellen konnte. Beide Treffer für die Gastgeber erzielte Sascha Bigalke, der Haching dadurch nicht nur die ersten drei Punkte im Jahre 2012, sondern gleichzeitig auch etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte. In Offenbach hingegen (immerhin hatte man bereits in der 65. Minute die erste Torchance...) kann man sich wohl langsam umorientieren und eher mit der Regionalliga, als mit der zweiten Bundesliga befassen.

       

Das Stadion am Sportpark – immerhin gab es hier Ende der 90er Jahre sogar zwei Spielzeiten lang Erstligafußball zu sehen (und wer erinnert sich nicht gerne an die dullen Leverkusener, die hier am letzten Spieltag der Saison 1999/2000 durch eine 0:2-Niederlage noch die Meisterschaft an die Bauern abgeben mussten) – entstand im Jahre 1990 als Teil eines auf der grünen Wiese errichteten Freizeitzentrums. Zu Beginn verfügte es allerdings gerade einmal über eine offene Stehtribüne und entwickelte sich erst mit wachsendem Erfolg der Spielvereinigung zu einem „richtigen“ Stadion. Und seit den letzten Umbaumaßnahmen zur Saison 2000/2001 (danach stieg man dann ja bekanntermaßen auch schon wieder aus dem deutschen Oberhaus ab und tingelt seitdem durch die Ligen 2 und 3) fasst es nun 15.053 Zuschauer. 6.874 Sitzplätze bieten dabei die beiden Tribünen entlang der Seitenlinien, 8.179 Stehplätze verteilen sich auf die beiden Stehtribünen hinter den Toren, wobei die Nordtribüne – also eigentlich der Gästebereich – mit 5.000 Plätzen weitaus größer ausfällt. Natürlich erhielt die Anlage – gemäß DFB-Vorgaben – damals auch ein bundesligataugliches Flutlicht, eine Anzeigetafel und eine Rasenheizung.

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