20.08.2012: Rot-Weiss Essen - 1. FC Union Berlin - 0 : 1 (0 : 0, 0 : 0) n.V.

Stadion Essen, Hafenstraße 97A, 45356 Essen

Tore: 0:1 Simon Terodde (120.)

Zuschauer: 12.500

Food: Zum ersten Mal die Currywurst im neuen Stadion und leider muss ich sagen, dass man hier noch ein wenig nachzubessern hat, um den gewohnten Standard wieder zu erreichen. Aber aller Anfang ist schwer...

     

Und schon das nächste Déjà-vu: Baustelle, drei Tribünen, 1. Runde DFB-Pokal, Rot-Weiss Essen gegen Union Berlin, Verlängerung - da war doch letztes Jahr schon mal was... Und doch war heute vieles anders. So war der Schauplatz der Begegnung nicht mehr das altehrwürdige Georg-Melches-Stadion, sondern das brandneue „Stadion Essen“ und diesmal blieb auch die erhoffte Sensation gegen den Zweitligisten aus der Hauptstadt aus. Die „Eisernen“ gewannen am Ende gegen den Regionalligisten mehr als glücklich und sozusagen mit der letzten Aktion der Verlängerung mit 1:0. Die 12.500 Zuschauer sahen dabei eine über weite Strecken ausgeglichene Partie, in der eine leidenschaftlich kämpfende Essener Mannschaft gegen das spielerisch überlegene Team von Uwe Neuhaus lange Zeit auf Augenhöhe agierte und sich das Elfmeterschießen als abschließenden Höhepunkt eigentlich verdient gehabt hätte.

       

„Alte Heimat – neue Bude!“ Nach rund 89 Jahren hat auch in Essen eine neue, wenn auch lange äußerst umstrittene Zeitrechnung begonnen. Denn seit dieser Saison trägt RWE seine Heimspiele im nicht besonders einfallsreich „Stadion Essen“ genannten neuen Schmuckstück direkt hinter den Ruinen des alten Georg-Melches-Stadions aus. Und auch die Umstellung war für die RWE-Fans gar nicht so groß – spielt man an neuer Stelle doch bis zur Fertigstellung der noch fehlenden neuen Heimtribüne ebenfalls mit nur drei Tribünen (bei einer Kapazität von 12.500 Plätzen). Bei dem Neubau handelt es sich übrigens in der ersten Ausbaustufe um ein sogenanntes Einrangstadion mit 32 Sitzreihen und einer geplanten Gesamtkapazität von 20.650 Plätzen (9.040 Steh-, 11.320 Sitz- und 290 Logenplätze). Die neue Heimtribüne wird übrigens allen geographischen Realitäten zum Trotz „Westtribüne“ heißen, die Haupttribüne ist dem RWE-Topstürmer „Ente“ Lippens gewidmet, die Gegengerade dem legendären Helmut Rahn und die Tribüne, auf der auch die Gäste untergebracht werden, dem Kapitän der Meistermannschaft - August Gottschalk. Und natürlich entspricht der rund 30 Millionen Euro teure Neubau den Vorgaben der Deutschen Fußball Liga für die Bundesliga, sowie den Richtlinien des Deutschen Fußball Bundes für die 3. Liga und Regionalliga.

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