03.11.2012: Rot-Weiss Essen - MSV Duisburg U23 - 1 : 1 (1 : 0)

Stadion Essen, Hafenstraße 97A, 45356 Essen

Tore: 1:0 Konstantin Sawin (10.), 1:1 Marcel Kalski (58.)

Zuschauer: 7.077

Food: Heute mal zur Abwechslung eine hervorragende Bratwurst mit Senf

   

Ein schwaches und chancenarmes Spiel der Rot-Weissen gegen die Zweitvertretung des MSV Duisburg sahen die rund siebentausend Zuschauer an diesem nasskalten Samstagnachmittag an der Essener Hafenstraße. Die Hausherren begannen dabei druckvoll und gingen vollkommen verdient nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung. Danach jedoch verlor man zunehmend den Faden und fing sich schon fast zwangsläufig zu Beginn der zweiten Spielhälfte den 1:1-Ausgleich. Eine späte Schlussoffensive machte den RWE-Anhängern zwar kurzzeitig nochmal Hoffnung auf drei Punkte, am Ende blieb es aber beim enttäuschenden, aber durchaus gerechten 1:1, das den Gästen im Kampf gegen den Abstieg mehr hilft als den Essenern im Kampf um die oberen Tabellenplätze.

       

„Alte Heimat – neue Bude!“ Nach rund 89 Jahren hat auch in Essen eine neue, wenn auch lange äußerst umstrittene Zeitrechnung begonnen. Denn seit dieser Saison trägt RWE seine Heimspiele im nicht besonders einfallsreich „Stadion Essen“ genannten neuen Schmuckstück direkt hinter den Ruinen des alten Georg-Melches-Stadions aus. Und auch die Umstellung war für die RWE-Fans gar nicht so groß – spielt man an neuer Stelle doch bis zur Fertigstellung der noch fehlenden neuen Heimtribüne ebenfalls mit nur drei Tribünen (bei einer Kapazität von 12.500 Plätzen). Bei dem Neubau handelt es sich übrigens in der ersten Ausbaustufe um ein sogenanntes Einrangstadion mit 32 Sitzreihen und einer geplanten Gesamtkapazität von 20.650 Plätzen (9.040 Steh-, 11.320 Sitz- und 290 Logenplätze). Die neue Heimtribüne wird dabei allen geographischen Realitäten zum Trotz „Westtribüne“ heißen, die Haupttribüne ist dem RWE-Topstürmer „Ente“ Lippens gewidmet, die Gegengerade dem legendären Helmut Rahn und die Tribüne, auf der auch die Gäste untergebracht werden, dem Kapitän der Meistermannschaft - August Gottschalk. Und natürlich entspricht der rund 30 Millionen Euro teure Neubau den Vorgaben der Deutschen Fußball Liga für die Bundesliga, sowie den Richtlinien des Deutschen Fußball Bundes für die 3. Liga und Regionalliga.

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