07.04.2013: FC Gütersloh 2000 - SG Wattenscheid 09 - 0 : 0

Heidewaldstadion, Heidewaldstraße 27, 33332 Gütersloh

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 824

Food: Die Nahrungsaufnahme im Gästeblock gestaltete sich zu Anfang recht schwierig, weil man von Seiten der Gastgeber wohl nicht mit Gästefans gerechnet hatte. Und so gab es erst im Laufe der zweiten Halbzeit einen „fliegenden Händler“ mit mittelmäßiger Stapel-Bratwurst und gut geschütteltem Gerstensaft...

   

Auf dem Weg in die Regionalliga West läuft die SG Wattenscheid 09 weiter ihrer Hinrunden-Form hinterher und holt letztlich mit Glück ein torloses Unentschieden beim FC Gütersloh 2000. Und selbst dieses Unentschieden (anstelle der eigentlich eingeplanten drei Punkte) kam eher glücklich zustande, waren die Gastgeber doch über weite Strecken des Spiels die aktivere Mannschaft und verbuchten dabei auch ein klares Chancenplus. Zum Glück scheiterten die Stürmer des Heimteams aber mehrfach an ihrer eigenen Unfähigkeit oder am guten 09-Keeper Lukas Fronczyk. Die SGW büßt somit zwei wichtige Zähler auf den Tabellendritten TuS Erndtebrück ein und wird sich im Saisonendspurt noch erheblich steigern müssen. Ansonsten droht der Status des Projekts „Aufstieg“ von Gelb auf Rot zu springen...

       

Die Heimat des FC Gütersloh 2000 wurde 1932 - zuerst als Rasenplatz mit Laufbahn – unter dem Namen „Adolf-Hitler-Kampfbahn“ im Stadtteil Sundern erbaut. Erst nach Ende des zweiten Weltkriegs verschwand die ungeliebte alte Bezeichnung und wurde durch den klangvollen Namen „Heidewaldstadion“ ersetzt. Aber erst nach dem Aufstieg der Fußballvereine DJK Gütersloh und SVA Gütersloh in die damalige Regionalliga West wurde das Stadion 1972 zu einem reinen Fußballstadion umgebaut. Nach Abschluss der Umbauarbeiten bot es knapp 15.000 Zuschauern, (davon 1.150 auf der überdachten Sitztribüne) Platz. Eine erneute Überholung erfuhr das Stadion nach dem Aufstieg des FC Gütersloh 1978 in die 2. Bundesliga Ende der 1990er Jahre. So erhielt es dann eine neue Beschallungsanlage, einen Spielertunnel, die Stehränge wurden durch Zäune in Blöcke geteilt und für die Fans der Gastmannschaft wurde ein separater Zugang geschaffen. Neue Sicherheitsbestimmungen erforderten zudem eine Verringerung der Kapazität auf 12.500 Zuschauer. Im Jahr darauf wurde auch eine Flutlichtanlage installiert, die Licht in den drei Stufen Trainingsbetrieb (150 Lux), Spielbetrieb (400 Lux) und Fernsehbetrieb (900 Lux) erzeugen kann. Heute präsentiert sich die sicherlich auch für höhere Ligen taugliche Anlage in einem gepflegten Zustand, allerdings mit oben genannten Defiziten beim gastronomischen Service.

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