08.11.2013: K. Sporting Club Lokeren OV – KV Mechelen – 4 : 0 (2 : 0)

Daknamstadion, Daknamstraat 91, 9160 Lokeren (BE)

Tore: 1:0 Taravel (2.), 2:0 De Pauw (21.), 3:0 Dutra Júnior (56.), 4:0 Dutra Júnior (63.)

Zuschauer: 7.187

Food: Ein schmackhafter Mexican Burger mit Curry Ketchup

   

An diesem Freitagabend klappte es endlich mal wieder mit einem Trip zu unseren belgischen Nachbarn. Genauer gesagt ging es von Düsseldorf aus rund 230 Kilometer mit dem PKW in die beschauliche Kleinstadt Lokeren. Denn dort empfing am 15. Spieltag in der ersten belgischen Liga, der so genannten Jupiler Pro League, der Koninklijke Sporting Club Lokeren Oost-Vlaanderen den Yellow Red Koninklijke Voetbalclub Mechelen. Und eigentlich hätten sich die Gäste aus Mechelen den Weg getrost sparen können. Denn zu keiner Minute in diesem Match hatte man den Eindruck, dass die Gäste hier eine Chance auf Zählbares haben könnten. Zur Pause stand es dementsprechend auch bereits 2:0 für das Heimteam und am Ende waren die Gäste mit dem 0:4 sogar noch gut bedient.

       

Bereits seit den 50er Jahren wird das Gelände des heutigen Daknamstadions, benannt nach dem gleichnamigen Stadtteil, für sportliche Zwecke genutzt. Zu Anfang war der Ausbau mit einer kleinen Tribüne für 700 Zuschauer noch recht überschaubar, was sich aber nach der Fusion der beiden Teams von Racing und Standaard Lokeren sowie dem Durchmarsch von der vierten bis in die erste Liga in den 70er Jahren schnell ändern sollte. So wurde die Anlage dann bis auf eine Kapazität von 18.000 Plätzen ausgebaut und war in der folgenden, sportlich erfolgreichsten Zeit des Clubs (z.B. spielte man im UEFA-Cup 1976/77 gegen den FC Barcelona) auch mehrfach ausverkauft. Zwischen 2000 und 2003 erfolgte die nächste umfangreiche Renovierung und das Stadion erhielt das heutige Aussehen mit seinen drei überdachten Tribünen, einem reduzierten Fassungsvermögen von 9.560 Plätzen (5.120 Sitz- und 4.440 Stehplätze), der leistungsstarken Flutlichtanlage und der hochmodernen Spielfläche mit einer Mischung aus Naturrasen und mehr als 20 Millionen Kunstfasern. Und auch etwas ungewöhnlich - die Heim- und Gästefans stehen hier – nur durch den obligatorischen Zaun getrennt - hinter dem gleichen Tor.

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