19.01.2014: SV Zulte Waregem – Koninklijke Racing Club Genk - 1 : 0 (0 : 0)

Regenboogstadion, Zuiderlaan 17, 8790 Waregem (BE)

Tore: 1:0 Ólafur Skúlason (56.)

Zuschauer: 8.565 (davon ca. 500 Gäste)

Food: Einen recht ordentlichen Hamburger mit Zwiebeln und Ketchup im Stadion, auf der Rückfahrt dann natürlich noch der schon obligatorische Frituur-Besuch...

     

Im zweiten Teil der heutigen Tour ging es in die Jupiler Pro League, die erste belgische Spielklasse. Hier empfing zum Abschluss des 22. Spieltages der Tabellenvierte Zulte Waregem den Sechsten aus Genk. Und in einem durchaus ansehnlichen Spiel, mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten, behielten die Gastgeber Dank des Treffers von Ólafur Skúlason in der 56. Minute glücklich, aber nicht unverdient die Oberhand. Das Spiel begann übrigens ohne einen Großteil der mitgereisten KRC-Fans, die vor dem Stadion ihren Unmut über die schlechten Leistungen ihrer Mannschaft kundtaten und erst nach einer Viertelstunde in den Gästeblock strömten. Genutzt hat es zumindest heute noch nichts. Der KRC Genk verleibt zwar trotz der Niederlage auf dem sechsten Platz, verliert aber immer mehr den Kontakt zur Spitzengruppe und das Rumoren im Club geht weiter. Der ESSEVEE (wie der der SV Zulte Waregem hier nur genannt wird) hingegen liegt nach diesem Sieg mit 44 Punkten weiter auf Platz 4 (punktgleich mit dem FC Brügge und dem RSC Anderlecht).

       

Das Regenboogstadion in Waregem wurde im Jahre 1957 eröffnet und diente im gleichen Jahr als Zielort der UCI-Straßen-Weltmeisterschaft. Da der Weltmeister mit dem Regenbogentrikot geehrt wird, lag es nahe, das Stadion auch entsprechend zu benennen. Ursprünglich als Mehrzweckstadion mit Laufbahn und Stehplätzen in den Kurven konzipiert bot es damals bis zu 20.000 Zuschauern Platz. Seit dem Aufstieg des SV Zulte Waregem in die erste Liga im Jahre 2005 jedoch erfolgten zahlreiche Umbauten und Modernisierungen, so das die Kapazität heute nur noch rund 10.200 Plätze beträgt. Allein knapp 7.000 überdachte Sitz- und weitere 1.300 überdachte Stehplätze bieten dabei die beiden imposanten, doppelstöckigen Tribünen auf den Längsseiten. Die übrigen Zuschauer verteilen sich auf die überdachte Stehtribüne der Heimfans und die nicht überdachten Stehplätze für die Gästefans. Eine Hintertor-Seite ist aktuell übrigens nicht ausgebaut und beheimatet eine Anzeigetafel und zahlreiche Werbewände. Ausgeleuchtet wird das Regenboogstadion von einer relativen neuen Flutlichtanlage mit vier recht hohen, aber schlanken Masten.

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