01.04.2014: SV Wacker Obercastrop – SC Westfalia Herne - 4 : 2 (2 : 1)

Erin-Kampfbahn, Karlstr. 44a, 44575 Castrop-Rauxel

Tore: 1:0 Budde (5.), 1:1 Antwi-Adjej (27.), 2:1 Kitowski (39.), 3:1 Fritsch (67.),
4:1 Herder (80.), 4:2 Eisenkopf (88.)

Zuschauer: 350

Food: Currywurst, Pommes, Mayo. Nicht schlecht, aber die Soße war doch ein wenig süß und die Pommes hätten einen Moment länger gekonnt.

       

Das Favoritensterben im Herner Kreispokal geht weiter! Nachdem bereits im ersten Halbfinale der Westfalenligist DSC Wanne-Eickel beim Kreisligisten FC Frohlinde mit 3:4 den kürzeren zog, erwischte es heute auch den Oberligisten Westfalia Herne, der beim Bezirksligisten Wacker Obercastrop sang und klanglos ausschied. In einer interessanten, aber hitzig geführten Partie, bekamen die knapp 350 Zuschauer neben den sechs Toren auch noch zwei rote Karten, zahlreiche strittige Situationen, eine rund 25 Minuten lange Verletzungsunterbrechung und fast auch noch eine Schlägerei geboten. Somit stehen sich im Finale des Herner Kreispokals in diesem Jahr kurioserweise zwei Teams aus Castrop-Rauxel gegenüber. Da soll noch einmal jemand sagen, dass der Pokal nicht seine eigenen Gesetze hat.

Die Erin-Kampfbahn in Castrop Rauxel - benannt nach der nur einen Steinwurf entfernt liegenden ehemaligen Schachtanlage Erin - besitzt außer einem neuen Vereinsheim mit Umkleidekabinen, einem Kunstrasenplatz mit Low-Budget-Flutlicht, einer 100 Meter Tartanbahn und Graswällen entlang einer Längsseite sowie in einer Kurve keinen weiteren Ausbau. Allerdings soll es hier früher einmal zahlreiche Stufen gegeben und das Fassungsvermögen knapp 4.000 Zuschauern betragen haben. Leider ist allerdings von dem ehemaligen „Kampfbahn“-Flair auf der gepflegten Anlage heute nicht mehr wirklich viel übrig.

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