10.04.2014: TSV Raesfeld – SV Vestia Disteln - 0 : 2 (0 : 2)

Michaelstadion, Zum Michael 23, 46348 Raesfeld

Tore: 0:1 Justin Frank Buth (19.), 0:2 Ümit Cavus (21.)

Zuschauer: 60

Food: Eine sehr empfehlenswerte Currywurst, dazu eine geschmacklich nicht ganz so
überzeugende Frikadelle

     

Auch im Kreis Recklinghausen befindet sich der sogenannte „Krombacher Kreispokal“ mit den beiden Halbfinalpartien auf der Zielgeraden. In der zweiten Partie (die erste zwischen Westfalia Gemen und der SpVgg Erkenschwick endete 0.1) empfing an diesem Abend der Kreisligist TSV Raesfeld das bereits als Landesliga-Absteiger feststehende Team des SV Vestia Disteln. Da die Partie wegen einer fehlenden Flutlichtanlage bereits um 18 Uhr angepfiffen wurde ging es entsprechend früh los und das Michaelstadion in Raesfeld wurde auch pünktlich erreicht. In den ersten fünfzehn Minuten hatte man dann allerdings den Eindruck, dass beide Mannschaften den frühen Anstoß nicht wirklich mitbekommen hatten – viel zu gemächlich lief der Ball in den beiden Reihen. Dies änderte sich jedoch schlagartig mit den beiden Treffern für den Favoriten aus Herten in der 19. und 21. Minute. Danach nahm die Partie bis zur Pause etwas mehr Fahrt auf, verflachte aber in der zweiten Hälfte erneut. Und beim Schlusspfiff des Unparteiischen waren die meisten der Akteure und Zuschauer sicherlich einfach nur froh, dass es vorbei war.

       

Das Michaelstadion, im Nordosten der Gemeinde Raesfeld gelegen und nach der gleichnamigen Zufahrtsstraße benannt, ist eine typisch, ländliche Anlage mit zwei Spielfeldern. Der Hauptplatz mit seinem Naturrasen, der umlaufenden Aschebahn, einer manuellen Anzeigetafel, dem Vereinsheim und der kleinen überdachten Stehtribüne weiß dabei durchaus zu gefallen und bietet sicherlich Platz für rund dreitausend Zuschauer. Der Nebenplatz mit seinem roten Rasen ist dagegen nicht wirklich sehenswert, soll aber nicht unerwähnt bleiben.

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