16.04.2014: New York Red Bulls – Philadelphia Union - 2 : 1 (1 : 0)

Red Bull Arena, 600 Cape May Street, Harrison, New Jersey 07029 (US)

Tore: 1:0 Thierry Henry (57.), 2:0 Lloyd Sam (67.), 2:1 Sebastien Le Toux (80., FE)

Zuschauer: 14.768

Food: Die Burger sahen zwar ganz gut aus, schmeckten aber nicht besonders
und die Pommes waren nur lauwarm...

       

Am vierten Tag des New York-Trips stand mit dem Spiel der New York Red Bulls gegen Philadelphia Union das nächste sportliche Highlight auf dem Programm. Und da es sich um ein Abendspiel handelte, ging es erst zum Nachmittag von New Jersey mit dem Bus nach New York und dann mit einem Commuter Train der NJ Transit von der Penn Station nach Newark in New Jersey. Die wenigen Minuten zwischen dem Bahnhof Newark und der in einem Industriegebiet gelegenen Red Bull Arena wurden dann per Shuttle (einem typisch amerikanischen Schulbus) zurückgelegt. Nach einem kurzen Blick in den Fan Shop ging es dann rein in die noch spärlich gefüllte Arena des ungeliebten österreichischen Brausekönigs Mateschitz...

       

Im dann folgenden Spiel zweier Mannschaften, die beide nicht wirklich optimal aus den Startlöchern gekommen sind (New York mit vier, Philadelphia mit sieben Punkten aus den ersten sechs Partien), sah man dann relativ schnell, wo es bei beiden Teams noch hakt: Die Hausherren begannen zwar recht druckvoll, kamen aber kaum zu nennenswerten Torchancen und die Gäste aus dem Nachbarstaat beschränkten sich komplett auf eine kompakte Defensive. Erst in der zweiten Hälfte, als Thierry Henry für New York die 1:0-Führung erzielte, kam mehr Schwung in die Partie. Vor allem bei den Gastgebern lief es auf einmal, die Fans wachten auf und eigentlich zwangsläufig kam man zum verdienten 2:0 durch Lloyd Sam nach 67 Spielminuten. Ein wirkliches Aufbäumen der Gäste gab es nicht, trotzdem konnte Sebastien Le Troux per Foulelfmeter nach 80 Minuten auf 1:2 verkürzen. Doch auch danach hatte man nie den Eindruck, dass die Gäste hier noch einen Punkt hätten mitnehmen können. So blieb es am Ende beim verdienten Sieg für das Heimteam und die Erkenntnis, dass Brause nicht immer Flügel verleiht...

       

Die Red Bull Arena wurde am 20. März 2010 mit einem Freundschaftsspiel der Red Bulls gegen den brasilianischen Traditionsverein FC Santos eröffnet und ist seitdem die Heimat des gleichnamigen Clubs in der Major League Soccer (MLS). Das Stadion, das mit seinem Design stark an das Wörthersee Stadion im österreichischen Klagenfurt erinnert, bietet Platz für insgesamt 25.000 Zuschauer und ist - bis auf den Bereich der Haupttribüne - auch mit einem Oberrang ausgestattet (wie in Klagenfurt ist diese Konstruktion ebenfalls aus Stahl). Ein lichtdurchlässiges Dach schützt die Zuschauer vor den Launen des Wetters, das Spielfeld ist allerdings ausgenommen. Zahlreiche Versorgungsstände in den Umläufen sorgen für die in den Staaten gewohnte Überversorgung mit Speisen und Getränken. Besonders zu erwähnen ist hier die riesige Auswahl an internationalen, allerdings nicht ganz günstigen, Bierspezialitäten (wir entschieden uns für dabei für diverse Newcastle Brown-Runden). Für die durchgehende Versorgung mit mehr oder weniger relevanten Informationen dienen zwei große Videowände, die an der Dachkonstruktion hinter den Toren befestigt sind. Bei gutem Wetter kann man übrigens vom oberen Umlauf der Gegengeraden die Skyline von New York sehen. Nichtsdestotrotz versprüht dieses Stadion nicht wirklich viel Flair und fällt somit eher in die Kategorie Zweckbau. Kommerz bleibt halt Kommerz...

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