07.09.2014: Deutschland – Schottland – 2 : 1 (1 : 0)

Signal-Iduna-Park, Strobelallee 50, 44139 Dortmund

Tore: 1:0 T. Müller (18.), 1:1 Anya (66.), 2:1 T. Müller (70.)

Zuschauer: 60.209

Food: Für den Sohn eine Laugenstange. Ansonsten kann man bei den gesalzenen Preisen bei Spielen der Nationalmannschaft auch mal Verzicht üben...

       

Thomas Müller – 2, Schottland – 1. So in etwa fühlte sich dieses schwache Auftreten der deutschen Nationalmannschaft, hochtrabend angepriesen als Auftakt in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016, mit einem glücklichen Sieg über Schottland an. Zusammengefasst - Thomas Müller besiegte die Schotten sozusagen im Alleingang, die Plätze auf der Südtribüne (allein dies ist ja eigentlich schon eine Strafe…) waren eine Frechheit und die Auswechselung des verletzten Marco Reus kurz vor Schluss fand schon ohne uns statt...

Der Signal Iduna Park ist mit seinen 80.667 Plätzen das aktuell größte deutsche Stadion und - trotz der oft einmaligen Stimmung - nicht für alle ein Highlight: Selten auf vielen Plätzen so schlecht gesehen und so weit bis zum nächsten Bierstand gelaufen. Zur WM 1974 wurde das damalige Westfalenstadion für nur rund 33 Millionen DM aus Fertigbetonteilen errichtet, bot Platz für rund 55.000 Zuschauer und gehörte damals zu den ersten Stadien ohne störende Laufbahn. Zwischen 1995 und 1999 wurden alle vier Tribünen mit einem Oberrang versehen und das Fassungsvermögen stieg auf 68.600 Zuschauer. In einer dritten Ausbaustufe zwischen 2002 und 2003 wurden dann die 4 Ecken geschlossen und die Kapazität stieg auf knapp 83.000 Plätze. Der letzte Umbau der Arena vor der WM 2006 brachte eine weitere Verbesserung im Bereich der Kabinen, der sanitären Anlagen und der VIP-Bereiche, gleichzeitig sank aber auch die Kapazität auf aktuell 80.667 Plätze (Stand 2014).

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