03.02.2015: Racing Club Genk - KV Oostende – 1 : 1 (0 : 0)

Cristal Arena, Stadionplein 4, 3600 Genk (BE)

Tore: 0:1 Ruiz (73.), 1:1 Schrijvers (74.)

Zuschauer: 14.930

Food: Fast schon obligatorisch ging es vor dem Spiel in eine schicke kleine Frituur im Stadtteil Waterschei. Und dort gab es neben einem feurigen Hackfleisch-Mexicano auch noch Kipcorn und Fritten. Lecker…

   

Eigentlich als Jahresabschluss für den 27. Dezember geplant, wurde diese Partie vom Schiedsrichter allerdings gut eine halbe Stunde vor dem Anpfiff aufgrund des verschneiten und unbespielbaren Platzes abgesagt. Der Ausflug zu unseren Nachbarn endete daher früher als geplant in einer stadionnahen Frituur...

Im zweiten Anlauf allerdings sollte es dann aber klappen: Der Rasen sah von oben definitiv besser aus, die Ränge mehr oder weniger gut gefüllt, nur die Mannschaften zeigten sich nicht wirklich kooperativ und lieferten ein Spiel der Kategorie „unterirdisch“ ab. So hatte ein schwaches Spiel, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, letztlich zwei Höhepunkte innerhalb von gut 120 Sekunden und endete dementsprechend auch vollkommen gerecht mit 1:1.

       

Die Cristal Arena in der ehemaligen Bergbaustadt Genk, vielen wahrscheinlich eher unter dem alten Namen Fenix-Stadion bekannt, ist das erste belgische Stadion, dessen Stadionname durch seinen Verein - den Koninklijke Racing Club Genk - vermarktet wurde. Erbaut zwischen 1998 und 2002 trägt es seit dem Jahre 2007 daher nun den Namen einer bekannten belgischen Pils-Marke. Mit seinen aktuell 24.604 Plätzen (20.404 Sitz- und 4.200 Stehplätze) gehört es schon zu den größeren belgischen Stadien und bietet, im Hinblick auf eine mögliche belgisch-niederländische Bewerbung für die WM 2018, sogar die Option auf einen Ausbau auf maximal 45.000 Plätze. Hierfür würde die Cristal Arena dann einen dritten Rang erhalten. Das Stadion besitzt aktuell auf drei Seiten einen Ober- und Unterrang und nur auf der Haupttribüne sowie den Ecken rechts und links von dieser verzichtet man zugunsten von Business Seats und Logen - davon insgesamt 17 sogenannte Sky Boxen - auf den Oberrang. Zwei Videowände finden sich hier ebenfalls – angebracht unter den Dächern der beiden Ecken gegenüber der Haupttribüne. Zur Ausleuchtung der Anlage nutzt man eine Kombination aus herkömmlichen Flutlichtmasten und einzelnen Strahlern, welche allesamt auf den Tribünendächern montiert sind. Insgesamt ein richtig schönes, stimmungsvolles, reines Fußballstadion und eine schicke Kneipe zum Vorglühen...

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