29.04.2015: TSV Dachau 1865 – DJK Vilzing 1967 – 2 : 0 (1 : 0)

TSV-Stadion an der Jahnstraße, Jahnstr. 23-25, 85221 Dachau

Tore: 1:0 Onyemaeke (40.), 2:0 Wolf (61.)

Zuschauer: 150

Food: Eine Semmel mit Braten und eine mit Leberkäse – beides ausgezeichnet.

       

Dritter Tag – drittes Spiel: Diesmal ging es in die Bayernliga Süd zum TSV Dachau, der am 34. Spieltag die DJK Vilzing empfing. Die Fußballabteilung des TSV 1865 Dachau ist mit über 400 Mitgliedern die größte Abteilung des TSV 1865 Dachau. Im Sommer 2014 feierte die erste Herrenmannschaft mit dem Aufstieg in Bayerliga Süd ihren bislang größten Erfolg und will auch hier mittelfristig oben mitspielen. Schließlich hatte man mit Doll, Hübl und Hutterer gleich drei Asse des letztjährigen Bayernliga-Meisters BC Aichach verpflichten können und besitzt mit Lamotte einen früheren Profi sowie mit Wolf, Negele und Weiser drei ehemalige Ismaninger Bayernligakicker. Aber nicht nur Geld, sondern auch die guten Kontakte von Trainer Marcel Richter haben hier wohl Berge versetzt.

Gegen die Gäste aus Vilzing ging es allerdings heute zuerst einmal um den Klassenerhalt in der ersten Oberligasaison. Dabei sahen knapp 150 Zuschauer eine recht ausgeglichene Parte, die die Gastgeber sehr engagiert begannen und in der beide Mannschaften Chancen auf den Führungstreffer hatten. Es waren dann aber die Gastgeber, die den ersten Treffer erzielten und mit diesem psychologischen Vorteil in die Halbzeitpause gingen. Im zweiten Abschnitt erarbeitete sich der TSV Dachau dann mit zunehmender Spieldauer mehr Spielanteile und profitierte dann in der 61. Spielminute von einem eklatanten Abwehrfehler, den Wolf zum 2:0-Endstand nutzte. Der TSV ist mit nun 41 Zähler dem Klassenerhalt ganz nahe, die Gäste sind mit 44 Punkten ebenfalls gerettet.

       

Schon seit rund 15 Jahre steht das in die Jahre gekommene Stadion an der Jahnstraße im Mittelpunkt der Diskussion. Erfüllt es doch mit seinem Naturrasen, der Laufbahn, nur einer kleiner überdachten Sitztribüne und ohne Flutlichtanlage schon lange nicht mehr die steigenden Anforderungen für den Trainings- und Spielbetrieb. Erst recht nicht mit Blick auf die Ambitionen der ersten Mannschaft. So soll das Areal, welches auch eine große Turnhalle und zwei Hartplätze umfasst, verkauft werden und etwas abseits der Wohngebiete ein modernes Sportzentrum entstehen. Ein Käufer ist wohl gefunden, doch alles hängt am Bebauungsplan, den der Stadtrat absegnen muss. Und so etwas kann bekanntlich dauern...

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