07.05.2015: SV Rothemühle 1959 – SV Ottfingen 1931 – 0 : 3 (0 : 1)

Sportplatz „Am Rothenborn“, Zum Sportplatz, 57482 Wenden

Tore: 0:1 Eich (1.), 0:2 Eich (60.), 0:3 Eich (84.)

Zuschauer: 250

Food: Eine durchaus empfehlenswerte Currywurst mit Pommes.

     

Heute ging es in die südlichste Gemeinde des Sauerlandes – in das beschauliche Wenden, zwischen Olpe und Siegen gelegen. Hier kam es in der Bezirksliga Westfalen 5 zum Wiederholungs-Derby zwischen dem SV Rothemühle und dem SV Ottfingen. Ein Duell, das es vor einem Jahr sogar noch eine Klasse höher in der Landesliga Westfalen 2 gab, beide Teams dann aber abstiegen. Allerdings ist die sportliche Rivalität zwischen den beiden Ortschaften nicht sehr ausgeprägt, zumal man im Jugendbereich als Spielgemeinschaft auftritt. Aber der Reihe nach: Beim ersten Anlauf am 15. März stockte allen Beteiligten in der 37. Minute der Atem. Nach einem Zusammenprall bei einem Kopfballduell zogen sich Rothemühles Alexander Großmann und Ottfingens Yasin Colak schwere Gehirnerschütterungen zu. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen und für heute neu angesetzt.

Im zweiten Anlauf sahen dann knapp 250 Zuschauer eine eigentlich ausgeglichene Begegnung mit einem zu deutlichen Auswärtserfolg der Ottfinger, die nach sechs Siegen in Folge nun auf Platz zwei stehen und auf einmal nur noch vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Kiersper SC haben. Spieler des Abends war dabei ohne Frage der Ottfinger Nicolai Eich, der alle drei Treffer für seine Mannschaft erzielte und sich die Auswechslung und den verbundenen Applaus nach dem dritten Treffer redlich verdient hatte.

       

Der Sportplatz „Am Rothenborn“, idyllisch am Waldrand gelegen und nur über einen besseren Feldweg zu erreichen, ist seit der Gründung im Jahre 1959 auch die Heimat des SV Rothemühle. Gespielt wird seit 2004 auf einem modernen Kunstrasenplatz, der bereits 2013 erneuert wurde und natürlich auch über eine kleine, handelsübliche Flutlichtanlage verfügt. Die Zuschauer verteilen sich auf drei Seiten entlang der Werbebanden, auf der Anhöhe hinter einem der Tore und auf den Stufen des 1994 erbauten Vereinsheims. Hier finden sich auch die Umkleiden sowie ein mehr als reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken.

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