26.07.2015: VfB Oldenburg 1897 – Braunschweiger TSV Eintracht U23 – 2 : 1 (1 : 1)

Marschwegstadion, Marschweg 25, 26122 Oldenburg

Tore: 0:1 Holtmann (3.), 1:1 Ficara (Foulelfmeter, 13.), 2:1 Winkelmann (52.)

Zuschauer: 1.450

Food: Eine ganz hervorragende Bratwurst aus dem Hause Bley. Im Brötchen, mit Senf – einfach lecker...

       

Auch in der Regionalliga Nord geht es seit diesem Wochenende wieder um Punkte. Und so bot sich ein Besuch beim VfB Oldenburg aufgrund der Entfernung zum Feriendomizil in Bensersiel geradezu an. Im heimischen Marschwegstadion empfing der VfB, der die letzte Saison auf einem enttäuschenden Platz 10 beendete, dabei die spielstarke Zweitvertretung der Braunschweiger Eintracht, die sogar nur auf Platz 13 in der Regionalliga Nord landete.

Heute zeigten beide Teams aber, dass in der neuen Saison auch durchaus mehr drin sein könnte: Bei herrlichem Wetter nahm die Begegnung sofort kräftig Fahrt auf und bereits nach drei Minuten gingen die Gäste durch Holtmann mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber, keinesfalls geschockt, spielten jedoch munter weiter und kamen nach 13 Spielminuten vom Elfmeterpunkt zum verdienten Ausgleich. Dem Strafstoß vorausgegangen war dabei ein Foul des Braunschweiger Keepers Engelhardt, der den Oldenburger Kifuta im Strafraum von den Beinen holte. Bis zur Pause erarbeiteten sich beide Teams weitere Chancen, es blieb jedoch beim 1:1. Nach dem Wechsel erarbeitete sich der VfB dann mehr und mehr Spielanteile und kam fast zwangsläufig nach 52 Minuten zur verdienten Führung, die man kurz danach sogar hätte ausbauen können. Einen mustergültig vorgetragenen Angriff schloss man mit einem Tor ab, das der gute Schiri jedoch aufgrund einer Abseitsposition nicht gab. So blieb es bis zum Ende, das die Gäste mit nur noch 10 Spielern erlebten, beim verdienten 2:1 für den VfB, der somit optimal in die Saison gestartet ist.

       

Das Marschwegstadion wurde bereits im Jahre 1951 eingeweiht, der VfB Oldenburg trägt aber erst seit der Saison 1991/92 alle seine Heimspiele hier aus. Zuvor trug man die meisten Spiele im alten Donnerschweer Stadion aus und nutzte das Marschwegstadion nur bei hohem Zuschaueraufkommen. Bereits seit 1960 verfügte das Stadion über eine erste Tribüne mit 2.000 Sitzplätzen, die 1996 einer neuen Haupttribüne mit 4.600 Sitzplätzen weichen musste. Sehenswert ist die 3000 Quadratmeter große Spanndachkonstruktion, die aus 14 rechteckigen Modulen besteht. Diese sind wiederum auf Stahlstützen aufgelagert und geben der Konstruktion ihr markantes Aussehen. Eine Flutlichtanlage wurde hier bisher nicht installiert, da das Stadion direkt an einer Autobahnabfahrt der A28 liegt und der finanzielle Aufwand für Maßnahmen zum Schutz vor Blendung der Autofahrer zu teuer wäre. Dafür allerdings findet sich eine kleine, wenn auch manuell betriebene, Anzeigetafel. Besucherrekorde mit 32.000 Zuschauern erzielte der VfB Oldenburg jeweils am 9. Oktober 1960 gegen den Hamburger SV (1:1) und am 1. Dezember 1973 im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach (0:6). Heute hat das Stadion offiziell noch ein genehmigtes Fassungsvermögen von 15.200 Zuschauern bei 4.275 überdachten Sitzplätzen.

Zurück